WordPress Fehlermeldungen nach Update auf Version 4.6

21. August 2016 Keine Kommentare

Grade das neue Update auf WordPress Version 4.6 installiert und feststellen müssen, dass anschließend Fehler-/Warnmeldungen auf der Seite und im Admin-Panel angezeigt werden. In der wp-config.ini nachgesehen, ob hier falsche Einstellungen vorliegen, aber daran lag es schonmal nicht:

@ini_set('display_errors', 0);
define('WP_DEBUG', false);

Nach etwas Suchen bin ich dann aber auf WordPress.org fündig geworden. Im Ticket #37680 wurde der Fehler erfasst und auch ein funktionierender Workaround veröffentlicht.

Nach den vorgeschlagenen Änderungen an der Datei load.php ist das Problem behoben. Mit dem nächsten Update auf 4.6.1 soll der Wordaround auch offiziell verteilt werden, aber bis dahin kann es noch ein paar Tage dauern.

Alternativ kann man auf seinem Server auch in der php.ini die Nutzung von ini_get_all() aktivieren, sofern man die Möglichkeit hat. Hier auf Pytal kann man die Einstellungen nicht eigenständig ändern, sondern ist auf den Serverbetreiber angewiesen.

Mehrere Verzeichnisse in einzelne Archive verpacken

7. Januar 2015 1 Kommentar

Stapelverarbeitung ist ne feine Sache. Die Anforderung war gleichermaßen einfach wie lästig, sollte man sie händisch durchführen müssen: Auf einem Gruppenlaufwerk liegen viele Dateien in verschiedenen Verzeichnissen. Aus Platzgründen kam nun die Idee auf, diese Unterlagen verzeichnisweise zu komprimieren, um Platz zu sparen. Jedes Verzeichnis eine ZIP-Datei mit gleichem Namen. Bei mehreren Hundert Verzeichnissen eine sehr undankbare Aufgabe, wenn man sich nicht zu helfen weiß.

Die kostenlose Lösung heißt 7-Zip, ein schnelles und einfaches Kompressionsprogramm. Das Vorhaben ginge zwar auch mit WinZIP oder WinRAR, diese standen aber nicht zur Verfügung, wohingegen 7-Zip auch als Portable zu erhalten ist.

Man erstellt sich also mit dem Editor eine Batch-Datei (*.bat) und kopiert die folgende Zeile hinein:

for /d %%X in (*) do "c:\Program Files\7-Zip\7z.exe" a -tzip "%%X.zip" "%%X\

Wenn statt Verzeichnissen Dateien einzeln gepackt werden sollen, sieht der Befehl wie folgt aus:

for %%X in (*) do "c:\Program Files\7-Zip\7z.exe" a -tzip "%%X.zip" "%%X"

In der jetzigen Form muss die Batch-Datei im selben Hauptverzeichnis liegen wie die Verzeichnisse / Dateien, welche komprimiert werden sollen. Evtl. muss noch der Installationspfad zu 7-Zip angepasst werden.

Laufzeit einer Festplatte mit smartmontools feststellen

3. Januar 2015 Keine Kommentare

Mein Kontakt mit Linux hält sich abseits des Smartphones stark in Grenzen, für gewöhnlich nutze ich es nur, wenn mir der Einsatz von Windows noch umständlicher erscheint. So wie heute… ich habe mir bei Amazon eine “neue” IDE-Festplatte bestellt, der man schon nach dem Auspacken ansehen konnte, dass sie so neu nicht sein kann. Also interessierte mich, wie lange das gute Stück denn bisher schon seinen Dienst verrichten durfte.

Da Festplatten über ein System namens Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology (abgekürzt SMART oder auch S.M.A.R.T.) verfügen, ist das Wo gar nicht so schwer, aber das Wie kann einen schon eher beschäftigen. Für Windows gibt es viele Programme, welche die SMART-Informationen auslesen und auswerten können. Dumm nur, wenn kein Windows zur Verfügung steht.

Ich nutze eigentlich nur noch ein Notebook, da kann ich mit dieser Festplatte schon mal nichts werden. Ein USB-Adapter wäre zwar schnell angeschlossen, aber über USB kommt man leider nicht an die SMART-Daten ran. Bleibt also nur der Rechner, für den die Festplatte bestimmt ist: ein HP e-PC c10. Mit einem P3 mit 1 GHz und ganzen 256 MB RAM nicht unbedingt zum Angeben geeignet, aber dafür schön klein ^^

Als Live-System habe ich mir SystemRescueCD ausgesucht, hauptsächlich da es schon fertig gebrannt im Regal lag, aber auch, weil es recht geringe Ansprüche an die Hardware stellt. Man kann auf der alten Kiste sogar die grafische Oberfläche starten, wenn man möchte, braucht man für das Vorhaben aber nicht. Wichtig ist aber, dass smartmontools installiert ist.

Also CD rein, booten und auf Betriebsbereitschaft warten. Zuerst benötigt man die Info, wie die Laufwerke denn heißen:

root@sysresccd /root % lshw -short

H/W path      Device      Class       Description
=================================================
                          system      e-Vectra
/0                        bus         HP System Board
/0/0                      memory      64KiB BIOS
/0/4                      processor   Pentium III (Coppermine)
/0/4/5                    memory      32KiB L1 cache
/0/4/6                    memory      256KiB L2 cache
/0/13                     memory      256MiB System Memory
/0/13/0                   memory      256MiB DIMM SDRAM Synchronous
/0/100                    bridge      82810E DC-133 (GMCH) Graphics Memory Controller Hub
/0/100/1                  display     82810E DC-133 (CGC) Chipset Graphics Controller
/0/100/1e                 bridge      82801AA PCI Bridge
/0/100/1e/2   enp1s2      network     3c905C-TX/TX-M [Tornado]
/0/100/1f                 bridge      82801AA ISA Bridge (LPC)
/0/100/1f.1               storage     82801AA IDE Controller
/0/100/1f.2               bus         82801AA USB Controller
/0/100/1f.3               bus         82801AA SMBus Controller
/0/100/1f.5               multimedia  82801AA AC'97 Audio Controller
/0/1          scsi0       storage     
/0/1/0.0.0    /dev/sda    disk        20GB ST320410A
/0/1/0.0.0/1  /dev/sda1   volume      18GiB Windows NTFS volume
/0/2          scsi1       storage     
/0/2/0.0.0    /dev/cdrom  disk        SCSI CD-ROM
/0/3          scsi2       storage     
/0/3/0.0.0    /dev/sdb    disk        1031MB SCSI Disk
/0/3/0.0.0/1  /dev/sdb1   volume      983MiB Windows FAT volume

Da man nun den Namen der Festplatte kennt, mit dem man sie ansprechen kann, kann es auch schon losgehen:

root@sysresccd /root % smartctl -i /dev/sda

smartctl 6.3 2014-07-26 r3976 [i686-linux-3.10.60-std441-i586] (local build)
Copyright (C) 2002-14, Bruce Allen, Christian Franke, www.smartmontools.org

=== START OF INFORMATION SECTION ===
Model Family:     Seagate U6
Device Model:     ST320410A
Serial Number:    5FG02MCC
Firmware Version: 3.31
User Capacity:    20,404,101,120 bytes [20.4 GB]
Sector Size:      512 bytes logical/physical
Device is:        In smartctl database [for details use: -P show]
ATA Version is:   ATA/ATAPI-6 (minor revision not indicated)
Local Time is:    Sat Jan  3 20:10:50 2015 UTC
SMART support is: Available - device has SMART capability.
SMART support is: Enabled

Sofern das Laufwerk SMART-Unterstützung hat und diese aktiviert ist, kann es weitergehen:

root@sysresccd /root % smartctl -A /dev/sda

smartctl 6.3 2014-07-26 r3976 [i686-linux-3.10.60-std441-i586] (local build)
Copyright (C) 2002-14, Bruce Allen, Christian Franke, www.smartmontools.org

=== START OF READ SMART DATA SECTION ===
SMART Attributes Data Structure revision number: 16
Vendor Specific SMART Attributes with Thresholds:
ID# ATTRIBUTE_NAME          FLAG     VALUE WORST THRESH TYPE      UPDATED  WHEN_FAILED RAW_VALUE
  1 Raw_Read_Error_Rate     0x000f   066   058   025    Pre-fail  Always       -       63482118
  3 Spin_Up_Time            0x0003   098   098   000    Pre-fail  Always       -       0
  4 Start_Stop_Count        0x0032   100   100   020    Old_age   Always       -       1
  5 Reallocated_Sector_Ct   0x0033   100   100   036    Pre-fail  Always       -       0
  7 Seek_Error_Rate         0x000f   078   060   030    Pre-fail  Always       -       77625164
  9 Power_On_Hours          0x0032   088   088   000    Old_age   Always       -       11065
 10 Spin_Retry_Count        0x0013   100   100   097    Pre-fail  Always       -       0
 12 Power_Cycle_Count       0x0032   098   098   020    Old_age   Always       -       2608
194 Temperature_Celsius     0x0022   035   051   000    Old_age   Always       -       35
195 Hardware_ECC_Recovered  0x001a   100   253   000    Old_age   Always       -       0
197 Current_Pending_Sector  0x0012   100   100   000    Old_age   Always       -       0
198 Offline_Uncorrectable   0x0010   100   100   000    Old_age   Offline      -       0
199 UDMA_CRC_Error_Count    0x003e   200   194   000    Old_age   Always       -       6
200 Multi_Zone_Error_Rate   0x0000   100   253   000    Old_age   Offline      -       0
202 Data_Address_Mark_Errs  0x0032   100   253   000    Old_age   Always       -       0

Mich interessierte hier Eintrag 9 Power_On_Hours, welcher die bisherige Laufzeit in Stunden beinhaltet. Es gibt aber auch Hersteller, die an Position 9 einen anderen Zähler vorsehen: Power_On_Minutes. In diesem Fall wird der Wert in Minuten angegeben. Bei Maxtor-Festplatten wird unter Power_On_Minutes direkt die Stunden und Minuten angegeben, dieser Zähler nullt wohl aber bei 1000 Stunden, weshalb diese Angabe nicht immer zuverlässig ist. Daher muss noch ein Schritt weiter gegangen werden, um auf Nummer sicher zu gehen.

root@sysresccd /root % smartctl -t short /dev/sda

smartctl 6.3 2014-07-26 r3976 [i686-linux-3.10.60-std441-i586] (local build)
Copyright (C) 2002-14, Bruce Allen, Christian Franke, www.smartmontools.org

=== START OF OFFLINE IMMEDIATE AND SELF-TEST SECTION ===
Sending command: "Execute SMART Short self-test routine immediately in off-line mode".
Drive command "Execute SMART Short self-test routine immediately in off-line mode" successful.
Testing has begun.
Please wait 1 minutes for test to complete.
Test will complete after Sat Jan  3 20:27:31 2015

Use smartctl -X to abort test.

Dieser Befehl startet einen Schnelltest der Festplatte, die voraussichtliche Dauer steht in der Ausgabe. Man kann auch einen Langtest starten, dieser dauert aber gern mal bis zu 30 Minuten, uns reicht der kurze aber aus.
Nach Ablauf der angegebenen Zeit kann das Ergebnis des Tests wie folgt abgefragt werden:

root@sysresccd /root % smartctl -l selftest /dev/sda

smartctl 6.3 2014-07-26 r3976 [i686-linux-3.10.60-std441-i586] (local build)
Copyright (C) 2002-14, Bruce Allen, Christian Franke, www.smartmontools.org

=== START OF READ SMART DATA SECTION ===
SMART Self-test log structure revision number 1
Num  Test_Description    Status                  Remaining  LifeTime(hours)  LBA_of_first_error
# 1  Short offline       Completed without error       00%     11066         -
# 2  Extended offline    Completed without error       00%     11065         -
# 3  Short offline       Completed without error       00%     11065         -

Fazit: Die getestete Festplatte hat bereits 11066 Betriebsstunden auf dem Buckel.

Und wem die geringe Größe komisch vorkommt…natürlich hab ich keine 20 GB Platte bei Amazon bestellt, aber als mir der Gedanke kam, die Vorgehensweise in diesem Beitrag festzuhalten, hatte ich die geprüfte Platte schon wieder ausgebaut und für die Rücksendung eingetütet, denn sie hatte sportliche 51831 Betriebsstunden, was mir für eine vermeintlich neue Festplatte dann doch zu viel war. Also hab ich das ganze Prozedere noch mal kurz mit der alten Festplatte durchgeführt, die vorher in dem Rechner war.

Scrobbeln ohne den offiziellen Last.fm Client mit VLC, foobar2000 oder WinAmp

3. Juli 2014 Keine Kommentare

Ich wollte nach langer Zeit mal wieder ein wenig Musik scrobbeln. Der offizielle Last.fm Client kam nicht in Frage, da ich auf dem Rechner keine Adminrechte habe und die Software ohnehin nicht mag. Es musste also eine Alternative her.

In der Vergangenheit hatte ich zu diesem Zweck zeitweilig WinAmp in Kombination mit dem Plugin gen_audioscrobbler.dll (v1.1.1.0) im Einsatz. Aber WinAmp ist mir seit langem zu aufgebläht und auch nicht als vernünftige Portable Version erhältlich und somit keine Option mehr.

Die nächste Variante wäre foobar2000 mit dem Plugin foo_audioscrobbler (v1.4.7). Das funktioniert auch sehr gut und ist schnell und einfach eingerichtet. Einfach die ZIP-Datei speichern, in foobar2000 importieren und anschließend die Zugangsdaten eintragen.

Aber der einzige Player mit direkt integriertem Scrobbler, den ich finden konnte, scheint der VLC zu sein. Hier müssen keine alten, nicht mehr weiterentwickelte Plugins installiert werden, sondern der VLC bringt die Funktion standardmäßig mit. Nur deren Aktivierung scheint manchmal etwas zu haken, deshalb auch dieser Beitrag für alle, die auch ihre Probleme mit der Einrichtung haben.

Eins sei noch gesagt: ich beziehe mich hier auf die Portable Version des VLC. Nach einigen Versuchen kam ich auf die folgende Vorgehensweise:

Zuerst öffnet man das Verzeichnis der Portable Version (bei der normalen Version %appdata%). Unter Data => Settings einfach die Datei vlcrc löschen. Diese wird nach dem Start von VLC mit Standardwerten neu erstellt. Dann öffnet man in VLC unter Werkzeuge die Einstellungen. Man kann erstmal in den einfachen Einstellungen bleiben und klickt auf Audio. Der letzte Punkt muss aktiviert werden, damit sich die Anmeldefelder einblenden. Hier trägt man nun seinen Last.fm Benutzernamen und das Passwort ein und speichert anschließend.

vlc1

Anschließend öffnet man erneut die Einstellungen, diesmal allerdings die erweiterten Einstellungen. Nun muss kontrolliert werden, ob unter Interface => Kontroll-Interfaces auch die nötige Option aktiviert ist. Und unter Interface => Kontroll-Interfaces => Audioscrobbler nochmals kontrollieren, ob hier auch hier Benutzername und Passwort eingetragen sind.

vlc2

Man sollte meinen, dass es damit erledigt wäre, aber in den Meldungen (CTRL + M) mit Ausführlichkeit 2 tauchten dennoch keine Einträge des Scrobblers auf. Den VLC schließen und wieder zurück in den Explorer. Jetzt öffnet man die Datei vlcrc mit einem Editor und sucht nach scrobbler-url. Dieser Eintrag ist auskommentiert, die # muss weg, danach speichern und den VLC erneut starten. Jetzt sollte es auch mit dem scrobbeln klappen, in den Meldungen tauchten bei mir jetzt auch die passenden Einträge auf.

 
Auf einem System ohne Proxy sollte nun alles klappen. Leider habe ich eine fest vorgegebene Pac-Proxy Datei, welche den Internetzugang steuert. Ich schrieb zwar bereits, wie man mit benutzerdefinierten Umgebungsvariablen solchen Fällen begegnen kann, aber mittlerweile wurde der Rechner von XP auf Win 7 umgestellt und die Zugriffsbeschränkungen auf das System deutlich verschärft, womit diese Möglichkeit entfällt.

Und alle hier aufgeführten Scrobbler-Lösungen haben die selbe Schwachstelle: Sie ignorieren den eingetragenen Proxy in der Anwendung und versuchen eine direkte Verbindung zum Internet aufzubauen, was natürlich nicht funktioniert. Die Anmeldung klappt meistens sogar noch, aber die Übermittlung der gespielten Tracks will den direkten Weg…

Das ist zwar schade, aber auch nicht weiter tragisch, dann wird eben weiterhin nicht gescrobbelt. Aber zumindest hab ich mal wieder was hier gepostet 😀

 
Nachtrag:
Wer oft Musik bei Youtube, Pandora, Google Play Musik oder ähnlichen Diensten hört, kann ja mal einen Blick auf die Chrome Erweiterung Last.fm Scrobbler werfen. Unterstützt viele Webseiten und arbeitet nach ersten Probeläufen recht zuverlässig, wenngleich die Titelerkennung zumindest bei Youtube nicht unbedingt glänzen kann.

Panasonic Lumix – Die Modellbezeichnung aufgeschlüsselt

4. April 2013 1 Kommentar

Eine neue Kamera sollte ins Haus und wie es der Zufall so will, gab es zeitlich passend ein super Angebot im Internet. Beim Vergleichen viel dann allerdings schnell auf, dass die angebotene Kamera eine andere Modellbezeichnung hat als die Vergleichsgeräte bei Amazon und Mediamarkt.

Panasonic Lumix DMC-TZ25EBR

Panasonic ist der Firmenname und Lumix der Markenname, soweit düfte es noch jedem klar sein. DMC wird jeder Kamera voran gestellt, die Bedeutung des Kürzel wollte mir Google bisher allerdings nicht verraten, ich vermute aber irgendwas in der Art wie: Digital Memory Camera.

 
Modelllinie:

Aktuell sind auf der Webseite von Panasonic die folgenden Modelle gelistet:

  • FS, XS und 3D (Stylish)
  • SZ (Stylishzoom)
  • LX, FX (Premium)
  • FT (Tough Outdoor)
  • TZ (Travellerzoom)
  • FZ (Superzoom)

Mehr Modelle sowie weitere Einzelheiten sind in der Wiki gelistet.

 
Modellnummer:

Direkt hinter dem Kürzel für die Modelllinie folgt die Modellnummer. Diese folgen keiner erkennbaren Regel, immerhin scheint man sich aber bisher darauf verlassen zu können, dass neuere Modelle immer eine höhere Nummer aufweisen als die Vorgänger.

 
Zu den restlichen Bestandteilen hat der Support von Panasonic auf Anfrage des Benutzers Subram aus dem Lumix-Forum Stellung genommen. Die Antwort wurde in diesem Beitrag veröffentlicht.

 
Vertriebsregion:

Gibt an, für welchen Markt das Gerät bestimmt ist.

  • E (Europa)
  • P (USA)
  • PC (Canada)
  • PL (Latein-Amerika)
  • G* (asiatische Vertriebsgebiete)

Nicht ganz uninteressant, denn je nach Region können sich die Geräte in den Punkten Ausstattung, Sprachen der Bedienungsanleitung, Menüführung und mitgelieferte Software unterscheiden. Zudem gibt es unterschiedliche Garantiebedingungen.

 
Länderkürzel:

Gibt an, für welches Land das Gerät bestimmt ist.

  • G (Deutschland / Germany)
  • B (England / Britain)
  • F (Frankreich/ France)

Dies hat wie schon die Vertriebsregion Einfluss auf Ausstattung, Sprache und Garantiebedingungen.

 
Farbe:

Die Farbe der Kamera.

  • K (Schwarz)
  • W (Weiß)
  • S (Silber)
  • R (Rot)
  • T (Braun)
  • A (Blau)

 
Bei der derzeit günstig angebotenen Kamera handelt es sich also um ein britsches Modell in der Farbe rot. Da der Support zusichert, dass man die normalen 24 Monate Garantie in Anspruch nehmen kann, wenn die Modellnummer auch korrekt auf der Rechnung vermerkt ist, steht einem Kauf nichts im Wege.

MoWeS Portable II Installationspakete

4. März 2013 9 Kommentare

MoWes Portable II ist für mich schon lange eine unverzichtbare portable Softwareperle auf meinem USB-Stick. Der zuverlässige Webserver to go hat mich noch nie im Stich gelassen, ganz im Gegensatz zu seinem hoch gelobten Verwanten XAMPP, welcher zwar auch als Portable Edition zu haben ist, mir aber in der Vergangenheit mehr Ärger bereitete als Nutzen brachte.

Mit Bedauern musste ich vor einigen Monaten dann feststellen, dass die Firma hinter MoWeS ohne Vorankündigung ihre Geschäftstätigkeit eingestellt hat und im selben Zuge auch die Webseite offline genommen wurde. Somit war kein rankommen an die Installationspakete mehr möglich. Hätte man das vorher bekannt gegeben, ich hätte mir noch schnell eine Sicherung der aktuellsten Pakete gemacht.

Heute hatte ich mal ein wenig Zeit und Lust, mich auf die Suche nach einer dezentralen Sicherungskopie zu begeben und wurde schnell bei Softpedia fündig. Dort gibt es aber “nur” die Serverkomponenten, die vorgefertigten Softwarepakete haben sie nicht im Angebot, was aber nicht weiter tragisch ist, die kann man schließlich selbst installieren.

Falls jemand nur einzelne Pakete benötigt, habe ich mal alles bei uploaded.to hochgeladen. Enthalten sind die folgenden Pakete:

  • MoWeS Portable II (Version 2.2.3)
  • Apache 2 (Version 2.2.11) + SE
  • MySQL 5 (Version 5.5.8) + SE
  • ImageMagick (Version 4.2.9)
  • PHP 4 (Version 4.4.9) + SE
  • PHP 5 (Version 5.3.5) + SE
  • PHP 5.2 (Version 5.2.17)

mowes_portable.zip ist ein Pflichtdownload und muss nur entpackt werden. Die anderen Pakete werden im Stammverzeichnis von MoWeS gespeichert und anschließend das Programm gestartet. Es beginnt mit der Einrichtung, installiert die einzelnen Pakete und startet anschließend den portablen Server. Fertig 🙂

Ich hoffe, der Download hilft dem einen oder anderen Fan von MoWeS.

 
Update 06.01.2015

Da Uploaded nun wirklich nicht die beste Wahl war, hier noch eine zusätzliche Download-Quelle: Google Drive. Zwar auch nicht optimal, aber zumindest schneller und keine Mengen- bzw Zeitbegrenzung.

Es sind auch ein paar Pakete dazu gekommen, für weitere Infos einfach mal dem Link folgen.

File Thingie – Ein web-basierter Dateimanager auf PHP-Basis

4. Januar 2013 2 Kommentare

Es kann sehr störend sein, wenn man nicht jederzeit via FTP auf seinen Webspace zugreifen kann. Tagsüber sitze ich hinter einem Proxy, der nur HTTP Verbindungen zulässt. Und ohne eigenen WebFTP-Server meide ich derartige Angebote auch lieber, wer kann schon mit Sicherheit sagen, was mit den Zugangsdaten passiert, die man auf solchen Seiten eingibt.

Um dieses Manko ein wenig zu entschärfen, habe ich mich daher nach einem Script umgesehen, welches es mir ermöglichen soll, alle relevanten Dateien (html, php, css, xml, etc.) auf dem Server direkt im Browser zu bearbeiten. Ein CMS kommt bisher nicht zum Einsatz (WordPress mal ausgenommen, aber darin verwalte ich nicht meine eigenen Scripte). Und ich muss sagen, ich bin überrascht, wie schwer es ist, ein passendes Helferlein zu finden.

Online Dateimanager gibt es zu Hauf, aber viele davon lassen sich nicht auf dem eigenen Server installieren, sondern wollen wieder wie schon WebFTP die Zugangsdaten von einem wissen. Und sehr viele der verbleibenden Lösungen lassen sich nicht auf das root-Verzeichnis des Servers anwenden, sondern bringen ihre eigene, geschlossene Verzeichnisstruktur mit. Ich will aber keine ausgeklügelte Multi-User Unterstützung, sondern einfach nur jederzeit Zugriff auf alle meine Daten.

Fündig geworden bin ich schließlich mit File Thingie. Dabei handelt es sich um einen kleinen, überschaubaren Dateimanager mit Editier-Funktionalität und der Möglichkeit, ZIP-Archive zu entpacken. Und er muss nicht mal im Root-Verzeichnis abgelegt werden, sondern kann in einem beliebigen Unterverzeichnis seine Dienste verrichten.

In der config.php müssen zuvor aber noch ein paar Änderungen vorgenommen werden: Benutzername und Passwort sollten vergeben werden, Anpassung des Standardverzeichnisses, Bearbeiten der Blacklists und letztlich unter den Plugin Settings die Ergänzung weiterer zugelassener Dateiendungen für den Editor.

Wer möchte, kann sich auch einen WYSIWYG-Editor hinzufügen. Im Installationspaket enthalten sind bereits Plugins für TinyMCE, CKEditor und FCKEditor, eigene Plugins können aber ebenfalls hinzugefügt werden.

Eine einfache, eingebaute Möglichkeit für Syntax Highlighting im normalen Texteditor gibt es hingegen leider nicht… oder ich hab sie bisher nur noch nicht gefunden, denn ein WYSIWYG-Editor hilft mir in den meisten Fällen nicht weiter.

Update:
Da das Projekt auf den offiziellen Seiten nicht mehr erreichbar ist, hier die letzte Version zum Download: File Thingie 2.5.7

Excel – Blattschutz aufheben bei unbekanntem Passwort

3. Januar 2013 20 Kommentare

Grade in die Situation gekommen, ein altes Makro sezieren zu müssen. Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass ich in der Datei vor ca. 4 Jahren einen Blattschutz mit Passwort eingerichtet habe. Und wie es der Zufall so will, viel mir selbiges natürlich auch nicht mehr ein.

Also musste schnell eine Lösung her, und die lieferte mir Google überraschend schnell. Ich hätte gedacht, dass die Schutzmechanismen von Office etwas ausgeklügelter wären, aber man kann den Blattschutz mit einem kleinen Makro sehr leicht und relativ schnell aushebeln.

Eine Videoanleitung dazu habe ich bei Youtube gefunden und spare mir daher an dieser Stelle die weiteren schriftlichen Ausführungen und verweise einfach auf das Tutorial.

 
Und hier noch der benötigte Makro-Code, einfach als Modul in dem Dokument speichern, dessen Blattschutz man entfernen möchte, und anschließend auf dem Blatt ausführen.

Sub Blattschutz_Entfernen()
  On Error Resume Next
  For i = 65 To 66
   For j = 65 To 66
    For k = 65 To 66
     For l = 65 To 66
      For m = 65 To 66
       For n = 65 To 66
        For o = 65 To 66
         For p = 65 To 66
          For q = 65 To 66
           For r = 65 To 66
            For s = 65 To 66
             For t = 32 To 126

ActiveSheet.Unprotect Chr(i) & Chr(j) & Chr(k) & Chr(l) & Chr(m) & _
Chr(n) & Chr(o) & Chr(p) & Chr(q) & Chr(r) & Chr(s) & Chr(t)

             Next t
            Next s
           Next r
          Next q
         Next p
        Next o
       Next n
      Next m
     Next l
    Next k
   Next j
  Next i
  MsgBox "Der Blattschutz sollte jetzt deaktiviert sein."
End Sub

Funktioniert mit Excel 2003 ganz hervorragend, nach knappen 2 Minuten konnte ich das Dokument wieder vollständig nutzen und bearbeiten. Laut Video soll das Makro auch in Excel 2007 nutzbar sein.

Petition zur Abschaffung der GEZ

3. Januar 2013 1 Kommentar

Lange nichts mehr auf dieser Seite geschrieben, und der erste Beitrag nach langer Zeit ist nur der Hinweis auf eine aktuell laufende Petition. Macht aber nichts, für sowas ist ein Blog schließlich da.

Die Petition richtet sich gegen die GEZ, aber zur Abwechslung mal nicht gegen die neuen Zwangsgebühren je Haushalt, welche zwar schon seit einer gefühlten Ewigkeit angedroht wurden, aber erst seit ihrer tatsächlichen Einführung auch das nötige Maß an Aufmerksamkeit genießen… nein, hier geht es um die Abschaffung der GEZ selbst.

Vielleicht etwas drastsisch, ich gehe auch nicht davon aus, dass die Petition erfolg haben wird, ganz egal, wie viele Unterstützer sich finden lassen. Was nun aber nicht heißen soll, man sollte sich nicht eintragen, denn auch wenn der Sturz der verhassten GEZ höchst unwahrscheinlich ist, so könnte eine rege Beteiligung an der Petition dennoch positive Auswirkungen haben.

Denn es gibt ein paar nicht von der Hand zu weisende Argumente, die gegen die neue Regelung sprechen: Da nun aber jeder zahlen muss, egal ob ein Empfangsgerät vorhanden ist oder nicht, hat die GEZ enorme Mehreinnahmen. Zudem fallen die Gebühreneintreiber weg, wodurch Personalkosten eingespart werden. Aber dennoch hat sich an der Gebührenhöhe nichts geändert, obwohl diese locker hätte gesenkt werden können.

Ebenfalls sehr überzeugend finde ich persönlich das Argument, dass es keine 100+ öffentlich-rechtliche Sender benötigt. Ein bis drei (je Radio und TV) würden völlig ausreichen und die Kosten enorm reduzieren.

Dass man nicht zur Zahlung von Steuern… ähm, tschuldigung, Gebühren verdonnert werden sollte, wenn man sich bewusst gegen die Anschaffung entsprechender Geräte entschieden hat, sollte auch weiterhin normal sein.

Und so gibt es noch eine ganze Menge weiterer Punkte, die gegen die GEZ in ihrer jetzigen Form sprechen. Und daher auch mein Hinweis auf diese Petition. Zeigt denen da oben, dass die aktuelle Vorgehensweise nicht nur falsch ist, sondern auch von uns Bürgern und Betroffenen nicht tolleriert wird!

Und für all die Gegner dieser Petition: Ja, ich zahle die Rundfunkgebühren, und das nicht erst seit dem 01.01.2013. Ich habe nen Fernseher, ein Autoradio, Smartphone und PCs … und auch wenn das von der GEZ niemand für möglich hält, ich nutze eure Angebote nirgends.

Im Haus gibt es keinen Kabelanschluss, keine Sat-Schüssel und nicht mal ne alte Antenne auf dem Dach ist vorhanden, womit der Empfangsteil im Fernseher zu Elektroschrott verkommt. Der Fernseher wird nur via HDMI vom Notebook oder der Konsole versorgt.
Das Auto hat ne abgebrochene Antenne und bei der Anschaffung des Radios wurde extra drauf geachtet, dass man es mit MP3s von einem USB-Stick füttern kann. Der Grund? Im Radio läuft eh nichts nach meinem Geschmack, drum mach ich es auch nicht an. Es läuft ausschließlich Musik, die mir gefällt, ohne Werbung oder minutenlanges Moderator-Gelaber.
Mit PC und Smartphone gehe ich zwar selbstverständlich ins Internet, aber ganz sicher nicht, um mir einen Online-Stream anzusehen, den ich schon via normalen TV-Empfang nicht eingeschaltet hätte. Und die Webauftritte schaue ich mir selbstverständlich auch nicht an, da gibt es ganz andere gute Quellen für aktuelle Themen 😉

Calibre trotz PAC Proxy voll nutzen

19. Oktober 2012 Keine Kommentare

Heute kommt endlich mein Kindle, und in weiser Vorahnung habe ich rechtzeitig begonnen, mich schon mal ein wenig mit Calibre anzufreunden. Das Programm hat schon vor der Installation dadurch gepunktet, dass es als Portable Version verfügbar ist. Also gleich mal rauf damit auf die externe Festplatte.

Aber fast ebenso schnell stieß ich auch schon auf die ersten Hürden. Daheim läuft alles reibungslos, aber tagsüber kann ich wenn überhaupt nur über einen Proxy-Server auf das Internet zugreifen. Calibre kann zwar den Default-Proxy aus den IE-Einstellungen herauslesen, das funkioniert aber nur, wenn der Proxy dort als HTTP-Proxy fest eingetragen ist. In meinem Fall wird aber eine recht umfangreiche PAC-Datei zur Konfiguration eingelesen, und damit kommt Calibre nicht klar. Ergebnis: gar kein Inet-Zugriff mit dem Programm.

Zur Lösung: Zuerst öffnet man eine oder besser gleich 2 oder 3 beliebige Webseiten im Browser. Anschließend öffnet man die Kommandozeile (Start => Ausführen => cmd) und startet dort das Programm netstat. In den Ergebnissen sucht man nun nach einem großen, zusammenhängenden Block von TCP-Verbindungen, die alle an die gleiche Remoteadresse gestellt wurden und im Status wartend oder hergestellt stehen.

Nun öffnet man die Systemeigenschaften (Rechten Mausklick auf Arbeitsplatz und dann Eigenschaften oder Start => Einstellungen => Systemsteuerung => System), wechselt dort auf den Reiter Erweitert und wählt den Button Umgebungsvariablen.

Nun legt man eine neue Benutzervariable an. Als Name trägt man http_Proxy ein, und als Wert den zuvor mit netstat ermittelten Server mit vorangestelltem http://

Fertig. Startet man nun Calibre, hat man vollständigen Internetzugriff und kann alle Funktionen wie gewohnt nutzen. Und das beste an der ganzen Geschichte, man benötigt noch nicht einmal Admin-Rechte dafür, man kann diese Vorgehensweise also auf jedem Rechner selbst vornehmen.

Sollte der Zugriff irgendwann mal nicht mehr funktionieren, ist der Server evtl. aus der PAC-Datei geflogen und ein anderer aktiv. In dem Fall wieder mit netstat den neuen Proxy ermitteln und den Eintrag bei den Umgebungsvariablen anpassen.