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Archiv für die Kategorie ‘Hardware’

Raspberry Pi – Wann geht es weiter?

8. August 2012 Keine Kommentare

Nun war es ja einige Wochen ruhig hier, und das, obwohl ich es im voraus gar nicht abwarten konnte, die kleine Platine endlich in Händen zu halten. Aber wie es nunmal so ist mit dem Schicksal, dem Timing oder den unerwartet kommenden (sprich langfristig geplanten) Dingen: Sie werfen dann doch wieder jeden Plan über den Haufen ^^

Der Raspberry Pi liegt seit seiner Ankunft sicher verpackt in einem Karton, einem von vielen, denn zwischendurch stand ein Umzug an, bei 2 weiteren wurde geholfen und dann gab es tatsächlich auch noch hin und wieder ein wenig gutes Wetter. Ich weiß, das ist kaum vorstellbar, bei diesem Qualitätssommer, aber ich habe die Sonne gesehen, es gibt sie also nachweißlich noch 😀

Egal, so langsam kehrt Ruhe ein, die neue Wohnung ist mehr oder minder fertig eingerichtet, nahezu alle Möbel stehen bzw. hängen dort, wo man sie haben will, also sollte sich demnächst auch wieder etwas Zeit finden lassen, um sich den kleinen Dingen zuzuwenden ^^

Ouya – Die Android Konsole für kleines Geld

8. August 2012 Keine Kommentare

Das Thema ist inzwischen ein paar Wochen alt und auf nahezu allen Tech-Kanälen wurde mittlerweile darüber berichtet. Kein Wunder, ist es doch eines der erfolgreichsten, wenn nicht sogar das erfolgreichste Kickstarter-Projekt überhaupt. $950,000 waren das erklärte Finanzierungsziel, derzeit steht der Spendenzähler bei stolzen $7,571,069. Die Entwickler haben also mal eben die 8-fache Summe einstreichen können und dürfen sich gleichzeitig über knappe 50000 Vorbesteller freuen.

Grundsätzlich finde ich das Projekt sehr interessant. Die Hardwareausstattung fällt um einiges üppiger aus als beim Raspberry Pi, mit knappen 100€ Anschaffungspreis liegt das ganze auch im absolut erträglichem Rahmen und die Ankündigung, dass die Konsole sehr leicht zu Rooten sein soll, rundet den guten Ersteindruck ab.

Man hat auch schon starke Partner an Board geholt, um den Erfolg von Ouya zu sichern. Die mit Abstand wichtigste Nachricht ist mit Sicherheit für viele, dass XBMC portiert wird. Nicht weniger spannend finde ich die Kooperation mit OnLive. Weniger bemerkenswert finde ich hingegen, dass man inzwischen schon „exklusive Titel“ benennen kann…

OnLive ist meine persönliche, große Hoffnung. Vorausgesetzt, der Dienst startet hier in Deutschland irgendwann mal. Denn auch wenn ich in den meisten Wirtschaftsbereichen voll und ganz der Meinung bin, dass Vielfalt und Konkurrenz das Geschäft belebt, sehe ich das bei Spieleplattformen ganz anders. Die Hardwareentwickler werden von der Unterhaltungsindustrie ohnehin dazu getrieben, immer neuere und schnellere Geräte auf den Markt zu bringen, da ist Konkurrenz nicht die treibende Kraft. Und jetzt gesellt sich also noch ein weiterer Hersteller hinzu. 🙁

Warum mich das stört? Da kann ich nur das bereits genutzte Schlagwort Exklusiv-Spiele erneut vorbringen. Oft handelt es sich bei diesen auch gleich um so ziemlich das beste, was die Plattform zu bieten hat. Man würde es auch unheimlich gerne konsumieren, aber wer hat schon Lust, sich jede aktuelle Hardware zu kaufen. Naja, Lust vielleicht schon, das nötige Kleingeld ist wohl eher das Problem. Und da käme OnLive grade recht, denn dadurch würde man in den Genuss aller Systeme kommen und gleichzeitig auch noch künftige Ausgaben in neuere Hardware überflüssig machen. Aber das wiederum wäre nicht gut für die Hersteller, denn dann gibts sinkende Absatzzahlen und somit weniger Anreiz für die Kreativbranche, die Hardware zu berücksichtigen…ach, alles ein Teufelskreis. ^^

Obendrein sehe ich auf die Spieler ein ganz anderes, noch viel gewichtigeres Problem zukommen. Ouya schlägt die Brücke zwischen mobiler Kurzunterhaltung und der klassischen Wohnzimmerunterhaltung, bei der ganz andere Maßstäbe gelten. Daheim hat man Zeit, da kann und sollte ein Spiel gern mindestens über 20 Stunden Spielzeit beanspruchen, auch längere Passagen ohne Speichermöglichkeit sind dort leicht zu bewältigen. Die Mobile-Games hingegen sind meist inhaltlich sehr kurz gestaltet, setzen oft auf Endloswiederholung statt fortlaufende Story und speichern quasi durchgehend, damit man jederzeit das Handy wegstecken kann. Über die preislichen Unterschiede brauch man gar nicht reden, 0,79€ vs 60,00€, auch da bewegt man sich in ganz unterschiedlichen Welten.

Aber nun soll beides im Wohnzimmer vereint werden. Ich bin mir nicht sicher, ob der klassische Spielemarkt dies übersteht, denn auch ohne den Konkurrenzdruck durch die Mobile-Games hat die inhaltliche Qualität vieler Spiele in den letzten Jahren schon sehr zu Gunsten besserer Grafik leiden müssen. Auch die Spielerschaft scheint über die Jahre dümmer geworden zu sein, sonst müssten aktuelle Spiele nicht immer leichter werden, immer mehr visuelle Hilfen anbieten und ein dichtes Netz an Speicherpunkten bieten. Es ist jetzt schon schwer genug, gute erzählte und fordernde Spiele zu finden, Ouya wird die Situation leider kaum verbessern.

Wie es letztlich kommen wird, muss sich allerdings noch zeigen. Wer bisher kein Android-Nutzer ist, wird durch Ouya nicht schlagartig bekehrt und Apple wäre schön blöd, wenn sie für die unzähligen IOS-Spiele keine ähnliche Möglichkeit schaffen würden.

Wenn der Zusteller zweimal klingelt…

28. Juni 2012 Keine Kommentare

…dann ist das Warten endlich zu Ende. Gestern vormittag klingelte der Postbote an der Tür und überreichte meiner Mitbewohnerin einen großen Umschlag mit UK-Frankierung. Da auf den ersten Blick kein Logo von RS zu sehen war, tippte ich gleich auf das bestellte Gehäuse, was sich auch bewahrheitete.

Nachmittags klingelte es dann erneut an der Tür. Der DHL-Mitarbeiter sah mich etwas sparsam an, als ich im freudig das Päckchen aus der Hand zupfte und laut „Ah, der Pi ist da“ rief. Also besser hätte das Timing nicht sein können, beides am selben Tag geliefert obwohl zu völlig unterschiedlichen Zeiten bestellt und abgeschickt.

 
Zusammenbau des Gehäuses und Einsetzen des Raspberry Pi

Vor kurzem hatte ich schon mal nach geeigneten Gehäusen für den RPi gesucht. Entschieden habe ich mich letztlich für das Laser Cut Acrylic case for the Raspberry Pi. Dieses wurde gut verpackt in Einzelteilen geliefert. Um Kratzer und Fingerabdrücke zu vermeiden, sind die einzelnen Teile mit einer weißen Schutzschicht beschichtet, die sich aber leicht ablösen lässt. Kleine Rückstände gibt es nur im Bereich der Beschriftungen.

Wer ein wenig räumliches Denken mitbringt, sollte mit dem Zusammensetzen der 6 Teile keine allzu großen Schwierigkeiten haben, für alle anderen hat der Verkäufer eine Videoanleitung erstellt.

 
Das Gehäuse ist sehr robust und gut verarbeitet. Leider ist es nicht 100%ig passgenau auf den RPi zugeschnitten, die Platine hat ein wenig Spiel. Will man Netzteil oder HDMI Kabel einstecken, muss man auf der gegenüberliegenden Seite ein wenig gegenhalten, damit das Kabel vernünftig sitzt.

Mit im Lieferumfang enthalten sind 4 Gummi-Noppen, die auf der Innenseite der Bodenplatte eingeklebt werden müssen, damit der RPi auf die richtige Höhe kommt und er nicht mit den Muttern im Boden in Kontakt kommen kann. Lässt man die Noppen weg, wird man wohl gleich noch eine Bestellung abschicken müssen 😉

Fertig zusammengebaut sieht das ganze dann so aus:

Abschließend habe ich mich dann noch spaßeshalber in die Raspberry Pi Tracker Map eingetragen und den Download von Debian angeschoben.

Raspberry Pi – Ihre Sendung ist unterwegs

26. Juni 2012 Keine Kommentare

So, das Warten ist bald vorbei, soeben erreichte mich die Nachricht von RS Components, dass mein Raspberry Pi heute in den Versand gegangen ist. Bleibt nur noch die Frage, wie lange es wohl dauert, bis das gute Stück dann endlich im Briefkasten liegt. Meine bisherigen Importspiele haben ab Bestellung leider meistens bis zu einem Monat benötigt, allerdings weiß ich da auch nicht, wann diese in die Post kamen.

Aber da die Versandbestätigung für das Gehäuse nun auch schon ein paar Tage alt ist, und ich selbiges noch nicht im Briefkasten hatte (ebenfalls Versand aus England), werd ich wohl noch ein klein wenig ausharren müssen.

Ein Gehäuse für den Raspberry Pi

15. Juni 2012 Keine Kommentare

Damit die kleine Platine nach ihrer Ankunft keine Schäden durch unachtsamen und gedankenverlorenen Umgang erleidet, hab ich mich schon mal ein wenig nach potentiellen Gehäusen umgesehen. Projekte gibt es dazu einige, leider haben aber viele die Produktionsreife noch nicht erreicht. Hier mal eine kleine Auswahl an bereits bestellbaren Gehäusen:

Adafruit Pi Box
Die wie ich finde bisher ansprechenste Verpackung.

Laser Cut Acrylic case for the Raspberry Pi
Ebenfalls ein recht schönes Gehäuse, nur die Artikelbilder sind nicht grad vorteilhaft aufgenommen.

Raspberry Pi Cover Basic Shape von SK Pang electronics
Der dritte Kunststoff-Kanditat. Etwas schlichter gehalten, da an den Seiten offen, dafür aber auch günstiger.

The Punnet – a card case for you to print
Wer kein Geld ausgeben möchte, kann sich ja mal die Druckvorlage für ein Papp-Gehäuse ansehen.

Oder man baut sich aus Lego selbst ein Gehäuse, auch das hab ich schon häufiger gesehen und scheint erstaunlich gut zu passen 🙂

Raspberry Pi Gertboard statt Arduino Board

14. Juni 2012 Keine Kommentare

So langsam kommt der Tag X näher, an dem der Raspberry Pi auf meinem Schriebtisch liegt. Es wird somit Zeit, sich schon mal ein wenig intensiver mit dem Thema auseinander zu setzen.

Und gleich eine der ersten gefundenen Infos wusste zu begeistern: das Gertboard sieht äußerst interessant aus. Wenn dann nach Veröffentlichung auch noch der Preis stimmen sollte, kann ich die Anschaffung eines Arduino Boards erstmal auf unbestimmte Zeit aussetzen, denn das Gertboard scheint grundsätzlich das selbe Einsatzgebiet abzudecken. Was aber nicht heißt, dass der Arduino damit für mich aus der Welt ist, dafür habe ich ihn schon viel zu lange auf der Haben-will Liste.

Zuerst werde ich allerdings die Einsatzmöglichkeiten des Raspberry Pi als Media Center ergründen. Vielleicht gibt es bis zu seiner Ankunft schon eine stabile Version des Raspbmc, oder aber ich spiele eine wenig mit OpenELEC herum. Ebenfalls sehr interessant finde ich die Idee, den Music Player Dae­mon (MPD) zu installieren (danke an Kaffeeringe). Anschließend kann dieser dann z.B. via MPoD auf IOS-Geräten, Droid MPD auf Android-​Geräten, QMPD­Cli­ent unter Linux oder Win­MCC unter Win­dows ferngesteuert werden.

Auch der Einsatz von Emulatoren am Fernseher mitsamt Controller-Unterstützung steht auf der Liste. Und sobald das Gertboard veröffentlicht wird, kann man sich ganz neuen Aufgaben zuwenden. Langweilig sollte einem so schnell nicht werden ^^

Raspberry Pi – Time to order

28. Mai 2012 Keine Kommentare

Da kommt man grad erst aus dem Urlaub zurück, und schon gibt es die nächsten freudigen Ereignisse. So trudelte grad eine eMail mit dem schönen Titel Raspberry Pi – Time to order bei mir ein. Das lass ich mir natürlich nicht zweimal sagen und hab die Bestellung auch gleich abgeschickt. Etwa 4 Wochen muss ich mich jetzt zwar noch gedulden, aber dann liegt das neue Spielzeug endlich auf meinem Schreibtisch 🙂

Muss gleich mal recherchieren gehen, was denn inzwischen schon alles auf dem kleine Rechnerlein lauffähig ist.

WLAN Sicherheitslücke bei aktuellen Speedport Modellen

26. April 2012 Keine Kommentare

Die Telekom hat gestern offiziell bekannt gegeben, dass die Speedport Geräte W 504V, W 723V Typ B und W 921V von einer Sicherheitslücke betroffen sind. Das WLAN der betroffenen Geräte ist unsicher und erlaubt es einem Angreifer, sich ohne großen Aufwand zu verbinden. Bis das Problem mit einem Firmware Update behoben wird, sollte am besten die WPS-Funktion deaktiviert werden.

Weitere aufschlussreiche Informationen gibt es auf der Seite von Heise Online.

Warum mich das interessiert: ich habe selbst einen solchen Router im Einsatz. Warum ich es der ganzen Welt erzähle: warum nicht? 😉

 
Update:
Bereits am morgigen Freitag soll für den Speedport W 921V eine aktualisierte Firmware veröffentlicht werden, welche die Sicherheitslücke behebt. Besitzer eines der beiden anderen Modelle müssen sich hingegen noch bis nächste Woche gedulden. (Quelle: Golem)

Stadtradeln 2012 – Heide ist angemeldet

21. März 2012 Keine Kommentare

Letztes Jahr bin ich von einem Arbeitskollegen auf die Aktion aufmerksam gemacht worden, und habe mich mit Spaß an der Sache beteiligt. Vor einigen Tagen habe ich nun gesehen, dass sich die Stadt Heide auch für das diesjährige Stadtradeln wieder angemeldet hat.

Sehr schön, diesmal könnten auch ein paar Kilomenter mehr dazu beigetragen werden, denn bald gibts ein neues Fahrrad, mal abgesehen davon, dass ich meinen Wagen bereits vor Wochen verkauft habe. Wobei das eine mit dem anderen nichts zu tun hat 😀

Der Termin lautet: 17.08. – 06.09.2012

In diesem Zeitraum können die gefahrenen Kilometer über die Webseite Stadtradeln.de eingetragen werden. Man muss sich allerdings vorher einen Benutzeraccount anlegen und sich ggf. einem der vorhandenen Teams anschließen.

Zur Messung der gefahrenen Strecken gibt es bekanntlich mehrere Möglichkeiten: Schätzen, Fahrrad-Tacho oder GPS-Logger. Da ich ein kleiner Technik-Fan bin, kommt für mich natürlich nur Möglichkeit 3 in Frage ^^

Jetzt muss nur noch entschieden werden, wie geloggt wird. Zu Hause liegt ein miniHomer, den ich mir für den letzten Urlaub geholt hatte. Aber auch für das iPhone gibt es inzwischen viele kostenlose Apps, die dieser Aufgabe sehr zufriedenstellend nachkommen, wie beispielsweise Naviki.

Ich bin mal gespannt, wie viele Leute dieses Jahr mitmachen werden.

Server wieder erreichbar

2. März 2012 Keine Kommentare

Da hat man grad erst mit einem Blog angefangen, schon wird man im Schreibwahn abrupt ausgebremst. Als ich nach meinem Kurzurlaub am Dienstag wieder online war, musste ich feststellen, dass diese Seite nicht mehr erreichbar ist. Und obwohl ich bisher noch nicht allzu viel geschrieben habe, hatte ich dennoch etwas Sorge, dass die Inhalte futsch sein könnten. Schließlich weiß man nie, was man von einem Free-Hoster nun genau halten und erwarten soll, wenn es um Themen wie Datensicherheit und Datensicherung geht.

Keine Ahnung, ob das Problem schon vor Dienstag bestand, aber es dauerte immerhin bis zum heutigen Freitag (also mindestens 3 Tage), bis die Seite wieder erreichbar war. Laut Pytal waren die Server Opfer einer großen DDoS-Attacke, was man wohl so hinnehmen muss, auch wenn es schwer fällt zu glauben, dass jemand solchen Aufwand betreibt, nur damit ein paar private Webseiten nicht mehr erreichbar sind.

Egal, nun funktioniert ja alles wieder und ich habe eine wertvolle Lektion gelernt: Mach gefälligst Backups! Denn hätte ich ein Backup gehabt, würde die Seite jetzt nicht mehr bei Pytal laufen, sondern ich wäre spätestens Mittwoch zu einem anderen Anbieter umgezogen, vorzugsweise einem, wo man auch ohne großen Umstand die Mail-Funktion nutzen kann…

Von den ersten 10k fertiggestellter Raspberry Pi habe ich leider erwartungsgemäß keinen abbekommen, ansonsten wäre die Frage nach einem Hoster inzwischen hinfällig gewesen. Mal schauen, wie es Ende März läuft, da wird wahrscheinlich die nächste Ladung unters Volk gebracht.