Petition zur Abschaffung der GEZ

3. Januar 2013 1 Kommentar

Lange nichts mehr auf dieser Seite geschrieben, und der erste Beitrag nach langer Zeit ist nur der Hinweis auf eine aktuell laufende Petition. Macht aber nichts, für sowas ist ein Blog schließlich da.

Die Petition richtet sich gegen die GEZ, aber zur Abwechslung mal nicht gegen die neuen Zwangsgebühren je Haushalt, welche zwar schon seit einer gefühlten Ewigkeit angedroht wurden, aber erst seit ihrer tatsächlichen Einführung auch das nötige Maß an Aufmerksamkeit genießen… nein, hier geht es um die Abschaffung der GEZ selbst.

Vielleicht etwas drastsisch, ich gehe auch nicht davon aus, dass die Petition erfolg haben wird, ganz egal, wie viele Unterstützer sich finden lassen. Was nun aber nicht heißen soll, man sollte sich nicht eintragen, denn auch wenn der Sturz der verhassten GEZ höchst unwahrscheinlich ist, so könnte eine rege Beteiligung an der Petition dennoch positive Auswirkungen haben.

Denn es gibt ein paar nicht von der Hand zu weisende Argumente, die gegen die neue Regelung sprechen: Da nun aber jeder zahlen muss, egal ob ein Empfangsgerät vorhanden ist oder nicht, hat die GEZ enorme Mehreinnahmen. Zudem fallen die Gebühreneintreiber weg, wodurch Personalkosten eingespart werden. Aber dennoch hat sich an der Gebührenhöhe nichts geändert, obwohl diese locker hätte gesenkt werden können.

Ebenfalls sehr überzeugend finde ich persönlich das Argument, dass es keine 100+ öffentlich-rechtliche Sender benötigt. Ein bis drei (je Radio und TV) würden völlig ausreichen und die Kosten enorm reduzieren.

Dass man nicht zur Zahlung von Steuern… ähm, tschuldigung, Gebühren verdonnert werden sollte, wenn man sich bewusst gegen die Anschaffung entsprechender Geräte entschieden hat, sollte auch weiterhin normal sein.

Und so gibt es noch eine ganze Menge weiterer Punkte, die gegen die GEZ in ihrer jetzigen Form sprechen. Und daher auch mein Hinweis auf diese Petition. Zeigt denen da oben, dass die aktuelle Vorgehensweise nicht nur falsch ist, sondern auch von uns Bürgern und Betroffenen nicht tolleriert wird!

Und für all die Gegner dieser Petition: Ja, ich zahle die Rundfunkgebühren, und das nicht erst seit dem 01.01.2013. Ich habe nen Fernseher, ein Autoradio, Smartphone und PCs … und auch wenn das von der GEZ niemand für möglich hält, ich nutze eure Angebote nirgends.

Im Haus gibt es keinen Kabelanschluss, keine Sat-Schüssel und nicht mal ne alte Antenne auf dem Dach ist vorhanden, womit der Empfangsteil im Fernseher zu Elektroschrott verkommt. Der Fernseher wird nur via HDMI vom Notebook oder der Konsole versorgt.
Das Auto hat ne abgebrochene Antenne und bei der Anschaffung des Radios wurde extra drauf geachtet, dass man es mit MP3s von einem USB-Stick füttern kann. Der Grund? Im Radio läuft eh nichts nach meinem Geschmack, drum mach ich es auch nicht an. Es läuft ausschließlich Musik, die mir gefällt, ohne Werbung oder minutenlanges Moderator-Gelaber.
Mit PC und Smartphone gehe ich zwar selbstverständlich ins Internet, aber ganz sicher nicht, um mir einen Online-Stream anzusehen, den ich schon via normalen TV-Empfang nicht eingeschaltet hätte. Und die Webauftritte schaue ich mir selbstverständlich auch nicht an, da gibt es ganz andere gute Quellen für aktuelle Themen 😉

Calibre trotz PAC Proxy voll nutzen

19. Oktober 2012 Keine Kommentare

Heute kommt endlich mein Kindle, und in weiser Vorahnung habe ich rechtzeitig begonnen, mich schon mal ein wenig mit Calibre anzufreunden. Das Programm hat schon vor der Installation dadurch gepunktet, dass es als Portable Version verfügbar ist. Also gleich mal rauf damit auf die externe Festplatte.

Aber fast ebenso schnell stieß ich auch schon auf die ersten Hürden. Daheim läuft alles reibungslos, aber tagsüber kann ich wenn überhaupt nur über einen Proxy-Server auf das Internet zugreifen. Calibre kann zwar den Default-Proxy aus den IE-Einstellungen herauslesen, das funkioniert aber nur, wenn der Proxy dort als HTTP-Proxy fest eingetragen ist. In meinem Fall wird aber eine recht umfangreiche PAC-Datei zur Konfiguration eingelesen, und damit kommt Calibre nicht klar. Ergebnis: gar kein Inet-Zugriff mit dem Programm.

Zur Lösung: Zuerst öffnet man eine oder besser gleich 2 oder 3 beliebige Webseiten im Browser. Anschließend öffnet man die Kommandozeile (Start => Ausführen => cmd) und startet dort das Programm netstat. In den Ergebnissen sucht man nun nach einem großen, zusammenhängenden Block von TCP-Verbindungen, die alle an die gleiche Remoteadresse gestellt wurden und im Status wartend oder hergestellt stehen.

Nun öffnet man die Systemeigenschaften (Rechten Mausklick auf Arbeitsplatz und dann Eigenschaften oder Start => Einstellungen => Systemsteuerung => System), wechselt dort auf den Reiter Erweitert und wählt den Button Umgebungsvariablen.

Nun legt man eine neue Benutzervariable an. Als Name trägt man http_Proxy ein, und als Wert den zuvor mit netstat ermittelten Server mit vorangestelltem http://

Fertig. Startet man nun Calibre, hat man vollständigen Internetzugriff und kann alle Funktionen wie gewohnt nutzen. Und das beste an der ganzen Geschichte, man benötigt noch nicht einmal Admin-Rechte dafür, man kann diese Vorgehensweise also auf jedem Rechner selbst vornehmen.

Sollte der Zugriff irgendwann mal nicht mehr funktionieren, ist der Server evtl. aus der PAC-Datei geflogen und ein anderer aktiv. In dem Fall wieder mit netstat den neuen Proxy ermitteln und den Eintrag bei den Umgebungsvariablen anpassen.

Excel – Inhalte als Plain Text einfügen

17. August 2012 Keine Kommentare

Wer oft mit Excel arbeitet, dürfte das folgende Problem nur zu gut kennen. Man kopiert Daten aus der einen Tabelle, fügt sie in der nächsten ein und siehe da, die Formatierung ist hinüber. Also entweder manuell nachbessern oder aber Bearbeiten => Inhalte einfügen… verwenden.

Dieses Fenster erscheint, wenn man innerhalb von Excel Daten kopiert. Bei mir kommt das täglich beruflich vor. Und da es sehr nervig sein kann, sich jedes mal durch das Menü zu klicken, hab ich mir die Funktion Werte einfügen auf die Symbolleiste gezogen.

Mit dieser kleinen Anpassung kann man schon ein gutes Stück schneller arbeiten. Aber was tun, wenn Daten von einer externen Anwendung in Excel eingefügt werden sollten, beispielsweise ein Link aus dem Browser. Werte einfügen funktioniert in diesem Fall nicht. Also erstmal wieder Bearbeiten => Inhalte einfügen…

Excel blendet ein völlig anderes Menü auf, sobald die Zwischenablage Daten enthält, die nicht aus einer Excel-Tabelle stammen. Leider gibt es für diesen Fall keine vorgefertigte Funktion, die man sich einfach so auf die Symbolleiste legen kann. Aber hier kann man mit einem Makro Abhilfe schaffen. Und da man diese Funktion ständig brauchen kann, wird sie auch gleich gloabl verfügbar gemacht.

Es wird also in der PERSONAL.XLS ein Modul angelegt und darin folgender Makro-Code gespeichert:

Sub AlsTextEinfuegen()
   ActiveSheet.PasteSpecial Format:="Text", Link:=False, DisplayAsIcon:=False
End Sub

Das war es im Grunde auch schon. Das Makro macht genau das selbe, was man vorher manuell erledigt hat. Es fügt beliebige Inhalte aus der Zwischenablage als reinen Text ein. Jetzt kann man dem Makro wahlweise eine Tastenkombination zuweisen oder es auf die Symbolleiste legen. Ich habe letzteres gemacht.

Das Symbol hab ich gleich neben Werte einfügen abgelegt, somit sind beide immer schnell zu erreichen. Solange der Anpassen-Modus noch aktiv ist, kann mit einem Rechtsklick auf das Symbol selbiges geändert werden und dem Symbol auch ein Makro zugewiesen werden.

Jetzt hat man 2 Buttons in der Symbolleiste, mit deren Hilfe man deutlich schneller und komfortabler Inhalte ohne Formatierung einfügen kann.

 
Btw… um in Word das gleiche Ergebnis zu erzielen, muss folgender Makro-Code genutzt werden:

Sub AlsTextEinfuegen()
    Selection.PasteAndFormat (wdFormatPlainText)
End Sub

Gespeichert wird das Makro in der Normal.dot, was der PERSONAL.XLS entspricht. Angelegt wird diese nach dem selben Schema, erstmal ein Dummy-Makro erstellen und dann wie oben beschrieben fortfahren.

PERSONAL.XLS(B) – Die Excel Arbeitsmappes für globale Makros

17. August 2012 4 Kommentare

Makros können einem das tägliche Arbeiten mit Excel ein gutes Stück vereinfachen. Einige Makros sind anwendungsspezifisch und daher nur in einer bestimmten Datei nutzbar, andere hingegen sind universell einsetzbar. Da liegt es Nahe, diese auch global für alle geöffneten Dateien verfügbar zu machen, ohne den Code in jede Datei kopieren zu müssen oder immer eine zusätzliche Datei geöffnet zu haben, die man ansonsten für die Arbeit gar nicht benötigt.

Für genau diesen Fall gibt es die PERSONAL.XLS (ab Office 2007 PERSONAL.XLSB). Sie wird automatisch im Hintergrund geladen, wenn Excel geöffnet wird. Somit gibt es zwar kein Fenster für diese Datei, durch das man auf die Arbeitsblätter zugreifen könnte, aber die Makros sind dennoch jederzeit aufrufbar.

Hinweis: Alle nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf Office 2003!

 
Anlegen der PERSONAL.XLS

Die Datei sollte durch Excel angelegt werden. Hierzu wird einfach ein beliebiges Dummy-Makro aufgezeichnet. Extras => Makro => Aufzeichnen…

Im Feld Makro speichern in: muss Persönliche Makroarbeitsmappe ausgewählt sein.

Anschließend eine beliebige Aktion aufzeichnen, beispielsweise das Einfärben einer Spalte und die Aufzeichnung beenden. Nun Excel beenden und die Sicherheitsabfrage mit Ja bestätigen.

Fertig. Nachdem Excel erneut geöffnet wurde, ist das Dummy-Makro jederzeit ausführbar.

 
Und nun ein sinnvolles Makro erstellen

Je komplexer ein Makro sein soll, umso geringer die Wahrscheinlichkeit, dass es sich mit dem Rekorder erstellen lässt. Also öffnet man mit ALT + F11 den VBA-Editor. In der linken Baumstruktur befindet sich ein Eintrag für die Datei PERSONAL.XLS. Dieser am besten als erstes einen ordentlichen Namen geben: Rechte Maustaste => Eigenschaften von … und dann unter Projektname die Beschriftung ändern.

Da bereits ein Dummy-Makro erzeugt wurde, hat Excel ein Modul angelegt, welches den Code des Makros enthält. Diesen kann man nun mit beliebigem eigenen Code ersetzen.

 
Speicherort herausfinden

Je nach verwendeter Office Version und Systemkonfiguration kann sich der Speicherort der PERSONAL.XLS unterscheiden. Es gibt aber einen schnellen Weg, dennoch an den Speicherpfad zu gelangen. Dazu öffnet man wieder den VBA-Editor.

  1. Excel öffnen
  2. Mit ALT + F11 den VBA Editor öffnen
  3. Mit STRG + G den Direktbereich öffnen
  4. Mit STRG + A den gesamten Inhalt des Direktbereich markieren
  5. ?Application.StartupPath eingeben
  6. Mit ENTER bestätigen

Jetzt bekommt man den Pfad der PERSONAL.XLS angezeigt. In meinem Fall ist das

D:\Dokumente und Einstellungen\Schmidt.M\Anwendungsdaten\Microsoft\Excel\XLSTART

oder kurz und universell nutzbar

%APPDATA%\Microsoft\Excel\XLSTART

Raspberry Pi – Wann geht es weiter?

8. August 2012 Keine Kommentare

Nun war es ja einige Wochen ruhig hier, und das, obwohl ich es im voraus gar nicht abwarten konnte, die kleine Platine endlich in Händen zu halten. Aber wie es nunmal so ist mit dem Schicksal, dem Timing oder den unerwartet kommenden (sprich langfristig geplanten) Dingen: Sie werfen dann doch wieder jeden Plan über den Haufen ^^

Der Raspberry Pi liegt seit seiner Ankunft sicher verpackt in einem Karton, einem von vielen, denn zwischendurch stand ein Umzug an, bei 2 weiteren wurde geholfen und dann gab es tatsächlich auch noch hin und wieder ein wenig gutes Wetter. Ich weiß, das ist kaum vorstellbar, bei diesem Qualitätssommer, aber ich habe die Sonne gesehen, es gibt sie also nachweißlich noch 😀

Egal, so langsam kehrt Ruhe ein, die neue Wohnung ist mehr oder minder fertig eingerichtet, nahezu alle Möbel stehen bzw. hängen dort, wo man sie haben will, also sollte sich demnächst auch wieder etwas Zeit finden lassen, um sich den kleinen Dingen zuzuwenden ^^

Ouya – Die Android Konsole für kleines Geld

8. August 2012 Keine Kommentare

Das Thema ist inzwischen ein paar Wochen alt und auf nahezu allen Tech-Kanälen wurde mittlerweile darüber berichtet. Kein Wunder, ist es doch eines der erfolgreichsten, wenn nicht sogar das erfolgreichste Kickstarter-Projekt überhaupt. $950,000 waren das erklärte Finanzierungsziel, derzeit steht der Spendenzähler bei stolzen $7,571,069. Die Entwickler haben also mal eben die 8-fache Summe einstreichen können und dürfen sich gleichzeitig über knappe 50000 Vorbesteller freuen.

Grundsätzlich finde ich das Projekt sehr interessant. Die Hardwareausstattung fällt um einiges üppiger aus als beim Raspberry Pi, mit knappen 100€ Anschaffungspreis liegt das ganze auch im absolut erträglichem Rahmen und die Ankündigung, dass die Konsole sehr leicht zu Rooten sein soll, rundet den guten Ersteindruck ab.

Man hat auch schon starke Partner an Board geholt, um den Erfolg von Ouya zu sichern. Die mit Abstand wichtigste Nachricht ist mit Sicherheit für viele, dass XBMC portiert wird. Nicht weniger spannend finde ich die Kooperation mit OnLive. Weniger bemerkenswert finde ich hingegen, dass man inzwischen schon „exklusive Titel“ benennen kann…

OnLive ist meine persönliche, große Hoffnung. Vorausgesetzt, der Dienst startet hier in Deutschland irgendwann mal. Denn auch wenn ich in den meisten Wirtschaftsbereichen voll und ganz der Meinung bin, dass Vielfalt und Konkurrenz das Geschäft belebt, sehe ich das bei Spieleplattformen ganz anders. Die Hardwareentwickler werden von der Unterhaltungsindustrie ohnehin dazu getrieben, immer neuere und schnellere Geräte auf den Markt zu bringen, da ist Konkurrenz nicht die treibende Kraft. Und jetzt gesellt sich also noch ein weiterer Hersteller hinzu. 🙁

Warum mich das stört? Da kann ich nur das bereits genutzte Schlagwort Exklusiv-Spiele erneut vorbringen. Oft handelt es sich bei diesen auch gleich um so ziemlich das beste, was die Plattform zu bieten hat. Man würde es auch unheimlich gerne konsumieren, aber wer hat schon Lust, sich jede aktuelle Hardware zu kaufen. Naja, Lust vielleicht schon, das nötige Kleingeld ist wohl eher das Problem. Und da käme OnLive grade recht, denn dadurch würde man in den Genuss aller Systeme kommen und gleichzeitig auch noch künftige Ausgaben in neuere Hardware überflüssig machen. Aber das wiederum wäre nicht gut für die Hersteller, denn dann gibts sinkende Absatzzahlen und somit weniger Anreiz für die Kreativbranche, die Hardware zu berücksichtigen…ach, alles ein Teufelskreis. ^^

Obendrein sehe ich auf die Spieler ein ganz anderes, noch viel gewichtigeres Problem zukommen. Ouya schlägt die Brücke zwischen mobiler Kurzunterhaltung und der klassischen Wohnzimmerunterhaltung, bei der ganz andere Maßstäbe gelten. Daheim hat man Zeit, da kann und sollte ein Spiel gern mindestens über 20 Stunden Spielzeit beanspruchen, auch längere Passagen ohne Speichermöglichkeit sind dort leicht zu bewältigen. Die Mobile-Games hingegen sind meist inhaltlich sehr kurz gestaltet, setzen oft auf Endloswiederholung statt fortlaufende Story und speichern quasi durchgehend, damit man jederzeit das Handy wegstecken kann. Über die preislichen Unterschiede brauch man gar nicht reden, 0,79€ vs 60,00€, auch da bewegt man sich in ganz unterschiedlichen Welten.

Aber nun soll beides im Wohnzimmer vereint werden. Ich bin mir nicht sicher, ob der klassische Spielemarkt dies übersteht, denn auch ohne den Konkurrenzdruck durch die Mobile-Games hat die inhaltliche Qualität vieler Spiele in den letzten Jahren schon sehr zu Gunsten besserer Grafik leiden müssen. Auch die Spielerschaft scheint über die Jahre dümmer geworden zu sein, sonst müssten aktuelle Spiele nicht immer leichter werden, immer mehr visuelle Hilfen anbieten und ein dichtes Netz an Speicherpunkten bieten. Es ist jetzt schon schwer genug, gute erzählte und fordernde Spiele zu finden, Ouya wird die Situation leider kaum verbessern.

Wie es letztlich kommen wird, muss sich allerdings noch zeigen. Wer bisher kein Android-Nutzer ist, wird durch Ouya nicht schlagartig bekehrt und Apple wäre schön blöd, wenn sie für die unzähligen IOS-Spiele keine ähnliche Möglichkeit schaffen würden.

Guild Wars 2 erscheint am 28.08.2012

28. Juni 2012 Keine Kommentare

Soeben kam es über Twitter rein, der offizielle Release-Termin für Guild Wars 2 wird der 28.08.2012 sein. Lange ist es nicht mehr hin. Hier der zugehörige Trailer:

SD-Karte für den ersten Start des Raspberry Pi vorbereiten

28. Juni 2012 Keine Kommentare

Auf der Projekt-Webseite gibt es in der Download Sektion einige vorgefertigte Linux-Distributionen zum herunterladen, die ohne weitere Eingriffe auf dem Raspberry Pi lauffähig sind. Bisher sind das Debian „squeeze“, Arch Linux ARM und QtonPi. Aus der Liste verschwunden, aber in der Wiki noch gelistet ist auch der Fedora Remix.

Darüber hinaus gibt es auch noch ein paar nicht offiziell gelistete, aber dennoch erfolgreich portierte Distributionen. Für viele interessant sind vor allem die XBMC Ports für den RPi, Raspbmc (derzeit als RC3) und OpenELEC. Letztere gibt es zwar scheinbar noch nicht als fertiges Image zum Download, aber nach dem was man bisher so lesen kann soll OpenELEC derzeit stabiler und flüssiger laufen als Raspbmc. Der zusätzliche Aufwand, um es auf die SD-Karte zu bringen, zahlt sich also am Ende aus.

Aber wie kommen die Distributionen überhaupt auf die SD-Karte? Auf der Projekt-Seite wird für Linux-Nutzer auf dd verwiesen. Windows Benutzer sollen das Programm Win32DiskImager verwenden. Grafische, selbsterklärende Oberfläche, damit sollte es ein leichtes sein, das fertige Image auf die SD-Karte zu bekommen.

Dumm nur, wenn das nicht klappt. Auf meinem Acer Aspire One Netbook tauchte der Kartenleser nicht in dem Auswahlfeld von Win32DiskImager auf. Und diese kleine Hürde scheinen viele nehmen zu müssen. Das könnte man zumindest vermuten, denn im Wiki gibt es extra für diesen Fall eine alternative Lösung, um das Image unter Windows auf die Karte zu bekommen. Das dafür nötige Programm nennt sich flashnul. Es handelt sich dabei um ein kleines Kommandozeilen-Tool.

(Im folgenden kam die derzeit aktuelle Version 1.0rc1 zum Einsatz)

 
Kopieren des Debian-Image auf die SD-Karte

  • Herunterladen des Debian-Image
  • Entpacken der Image-Datei aus dem ZIP-Archiv (z.B. nach c:\debian6)
  • Karte in den Kartenleser einlegen
  • Herunterladen von flashnul
  • Entpacken von flashnul aus de ZIP-Archiv (z.B. nach c:/flashnul-1rc1)
  • Kommandozeile als Admin ausführen
  • flashnul mit Parameter -p ausführen

Die SD-Karte ist in diesem Fall Laufwerk E zugeordnet, im oberen Teil der Ausgabe hat sie die Laufwerksnummer 2. Diese benötigen wir im nächsten Schritt. Wenn die Verwendung der Laufwerksnummer fehlschlägt, kann man auch den Buchstaben nutzen.

flashnul.exe 2 -L C:/debian6/debian6-19-04-2012.img

oder

flashnul.exe E: -L C:/debian6/debian6-19-04-2012.img

Es folgen ein paar Details zur SD-Karte und eine Sicherheitsabfrage, welche man mit yes beantworten muss, damit der Kopiervorgang gestartet wird. Nach Fertigstellung wird noch eine kurze Zusammenfassung, u.a. mit der max. erreichten Schreibgeschwindigkeit, angezeigt.

Das was es an Vorbereitungen. Die SD-Karte kann jetzt in den Raspberry Pi gesteckt und das System gestartet werden. Nach einer kurzen Boot-Sequenz landet man am gewohnten Shell-Login. Benutzername pi, Passwort raspberry. Es ist nicht die schlechteste Idee, diese nach der ersten Anmeldung zu ändern 😉

WordPress – Mehrere Gallerien in einem Artikel nutzen

28. Juni 2012 Keine Kommentare

Aus aktuellem Anlass, da mir bei meinem vorigen Beitrag dieses Problem begegnete: Man kann mit den Bordmitteln von WordPress die Gallerie eines Artikels anpassen, allerdings nur händisch. Ein schönes Menü mit Klick-Optionen sucht man hier vergeblich. Doch auch wenn es sicherlich komfortabler geht, verzichte ich mal auf die Installation weiterer Plugins und nutze die vorhandenen Möglichkeiten. Auf den Support-Seiten von WordPress.com gibt es eine gute Übersicht über die Möglichkeiten der Gallerien.

Aber worum geht es überhaupt? Manchmal läd man zu einem Artikel eine Vielzahl an Bildern hoch. Eins soll als Artikelbild genutzt werden und oben auf der Seite stehen, andere evtl. als Gruppe mitten im Text angezeigt werden und wieder andere Bilder zur genaueren Erleuterung im restlichen Text eingestreut sein.

Einzelne Bilder sind auch kein Problem, die kann man platzieren, wie man möchte. Aber gleichzeitig werden alle zu einem Artikel hochgeladenen Bilder auch zu einer Gallerie zusammen gefasst, welche man ebenfalls automatisch formatiert in den Artikel einbinden kann. Nur soll diese Gallerie u.U. nicht alle hochgeladenen Artikelbilder enthalten, sondern nur einige bestimmte. Und genau darum geht es mir.

Option Description Choices Default Setting
columns Number of columns used to display the images An integer greater than 0 3
link How each image will be linked file file
orderby How to order the images ID, menu_order, rand, title + ASC, DESC menu_order ASC, ID ASC
size Size of the images to display thumbnail, medium, large, full thumbnail
id The gallery will display images which are attached to that post. Any post or page ID that has images attached to it Default is to show the gallery post
include The gallery will include specific images comma separated attachment IDs* (include=”23,39,45″) N/A
exclude The gallery will exclude specific images comma separated attachment IDs* (exclude=”24,30,43″) N/A

Besonders interessant ist für mich die Möglichkeit, bestimmte Bilder mittels exclude aus der Gallerie auszuschließen oder Bilder aus anderen Artikeln mittels include der Gallerie hinzufügen zu können.

Wenn der Zusteller zweimal klingelt…

28. Juni 2012 Keine Kommentare

…dann ist das Warten endlich zu Ende. Gestern vormittag klingelte der Postbote an der Tür und überreichte meiner Mitbewohnerin einen großen Umschlag mit UK-Frankierung. Da auf den ersten Blick kein Logo von RS zu sehen war, tippte ich gleich auf das bestellte Gehäuse, was sich auch bewahrheitete.

Nachmittags klingelte es dann erneut an der Tür. Der DHL-Mitarbeiter sah mich etwas sparsam an, als ich im freudig das Päckchen aus der Hand zupfte und laut „Ah, der Pi ist da“ rief. Also besser hätte das Timing nicht sein können, beides am selben Tag geliefert obwohl zu völlig unterschiedlichen Zeiten bestellt und abgeschickt.

 
Zusammenbau des Gehäuses und Einsetzen des Raspberry Pi

Vor kurzem hatte ich schon mal nach geeigneten Gehäusen für den RPi gesucht. Entschieden habe ich mich letztlich für das Laser Cut Acrylic case for the Raspberry Pi. Dieses wurde gut verpackt in Einzelteilen geliefert. Um Kratzer und Fingerabdrücke zu vermeiden, sind die einzelnen Teile mit einer weißen Schutzschicht beschichtet, die sich aber leicht ablösen lässt. Kleine Rückstände gibt es nur im Bereich der Beschriftungen.

Wer ein wenig räumliches Denken mitbringt, sollte mit dem Zusammensetzen der 6 Teile keine allzu großen Schwierigkeiten haben, für alle anderen hat der Verkäufer eine Videoanleitung erstellt.

 
Das Gehäuse ist sehr robust und gut verarbeitet. Leider ist es nicht 100%ig passgenau auf den RPi zugeschnitten, die Platine hat ein wenig Spiel. Will man Netzteil oder HDMI Kabel einstecken, muss man auf der gegenüberliegenden Seite ein wenig gegenhalten, damit das Kabel vernünftig sitzt.

Mit im Lieferumfang enthalten sind 4 Gummi-Noppen, die auf der Innenseite der Bodenplatte eingeklebt werden müssen, damit der RPi auf die richtige Höhe kommt und er nicht mit den Muttern im Boden in Kontakt kommen kann. Lässt man die Noppen weg, wird man wohl gleich noch eine Bestellung abschicken müssen 😉

Fertig zusammengebaut sieht das ganze dann so aus:

Abschließend habe ich mich dann noch spaßeshalber in die Raspberry Pi Tracker Map eingetragen und den Download von Debian angeschoben.