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Artikel Tagged ‘Raspberry Pi’

Raspberry Pi – Wann geht es weiter?

8. August 2012 Keine Kommentare

Nun war es ja einige Wochen ruhig hier, und das, obwohl ich es im voraus gar nicht abwarten konnte, die kleine Platine endlich in Händen zu halten. Aber wie es nunmal so ist mit dem Schicksal, dem Timing oder den unerwartet kommenden (sprich langfristig geplanten) Dingen: Sie werfen dann doch wieder jeden Plan über den Haufen ^^

Der Raspberry Pi liegt seit seiner Ankunft sicher verpackt in einem Karton, einem von vielen, denn zwischendurch stand ein Umzug an, bei 2 weiteren wurde geholfen und dann gab es tatsächlich auch noch hin und wieder ein wenig gutes Wetter. Ich weiß, das ist kaum vorstellbar, bei diesem Qualitätssommer, aber ich habe die Sonne gesehen, es gibt sie also nachweißlich noch 😀

Egal, so langsam kehrt Ruhe ein, die neue Wohnung ist mehr oder minder fertig eingerichtet, nahezu alle Möbel stehen bzw. hängen dort, wo man sie haben will, also sollte sich demnächst auch wieder etwas Zeit finden lassen, um sich den kleinen Dingen zuzuwenden ^^

SD-Karte für den ersten Start des Raspberry Pi vorbereiten

28. Juni 2012 Keine Kommentare

Auf der Projekt-Webseite gibt es in der Download Sektion einige vorgefertigte Linux-Distributionen zum herunterladen, die ohne weitere Eingriffe auf dem Raspberry Pi lauffähig sind. Bisher sind das Debian „squeeze“, Arch Linux ARM und QtonPi. Aus der Liste verschwunden, aber in der Wiki noch gelistet ist auch der Fedora Remix.

Darüber hinaus gibt es auch noch ein paar nicht offiziell gelistete, aber dennoch erfolgreich portierte Distributionen. Für viele interessant sind vor allem die XBMC Ports für den RPi, Raspbmc (derzeit als RC3) und OpenELEC. Letztere gibt es zwar scheinbar noch nicht als fertiges Image zum Download, aber nach dem was man bisher so lesen kann soll OpenELEC derzeit stabiler und flüssiger laufen als Raspbmc. Der zusätzliche Aufwand, um es auf die SD-Karte zu bringen, zahlt sich also am Ende aus.

Aber wie kommen die Distributionen überhaupt auf die SD-Karte? Auf der Projekt-Seite wird für Linux-Nutzer auf dd verwiesen. Windows Benutzer sollen das Programm Win32DiskImager verwenden. Grafische, selbsterklärende Oberfläche, damit sollte es ein leichtes sein, das fertige Image auf die SD-Karte zu bekommen.

Dumm nur, wenn das nicht klappt. Auf meinem Acer Aspire One Netbook tauchte der Kartenleser nicht in dem Auswahlfeld von Win32DiskImager auf. Und diese kleine Hürde scheinen viele nehmen zu müssen. Das könnte man zumindest vermuten, denn im Wiki gibt es extra für diesen Fall eine alternative Lösung, um das Image unter Windows auf die Karte zu bekommen. Das dafür nötige Programm nennt sich flashnul. Es handelt sich dabei um ein kleines Kommandozeilen-Tool.

(Im folgenden kam die derzeit aktuelle Version 1.0rc1 zum Einsatz)

 
Kopieren des Debian-Image auf die SD-Karte

  • Herunterladen des Debian-Image
  • Entpacken der Image-Datei aus dem ZIP-Archiv (z.B. nach c:\debian6)
  • Karte in den Kartenleser einlegen
  • Herunterladen von flashnul
  • Entpacken von flashnul aus de ZIP-Archiv (z.B. nach c:/flashnul-1rc1)
  • Kommandozeile als Admin ausführen
  • flashnul mit Parameter -p ausführen

Die SD-Karte ist in diesem Fall Laufwerk E zugeordnet, im oberen Teil der Ausgabe hat sie die Laufwerksnummer 2. Diese benötigen wir im nächsten Schritt. Wenn die Verwendung der Laufwerksnummer fehlschlägt, kann man auch den Buchstaben nutzen.

flashnul.exe 2 -L C:/debian6/debian6-19-04-2012.img

oder

flashnul.exe E: -L C:/debian6/debian6-19-04-2012.img

Es folgen ein paar Details zur SD-Karte und eine Sicherheitsabfrage, welche man mit yes beantworten muss, damit der Kopiervorgang gestartet wird. Nach Fertigstellung wird noch eine kurze Zusammenfassung, u.a. mit der max. erreichten Schreibgeschwindigkeit, angezeigt.

Das was es an Vorbereitungen. Die SD-Karte kann jetzt in den Raspberry Pi gesteckt und das System gestartet werden. Nach einer kurzen Boot-Sequenz landet man am gewohnten Shell-Login. Benutzername pi, Passwort raspberry. Es ist nicht die schlechteste Idee, diese nach der ersten Anmeldung zu ändern 😉

Wenn der Zusteller zweimal klingelt…

28. Juni 2012 Keine Kommentare

…dann ist das Warten endlich zu Ende. Gestern vormittag klingelte der Postbote an der Tür und überreichte meiner Mitbewohnerin einen großen Umschlag mit UK-Frankierung. Da auf den ersten Blick kein Logo von RS zu sehen war, tippte ich gleich auf das bestellte Gehäuse, was sich auch bewahrheitete.

Nachmittags klingelte es dann erneut an der Tür. Der DHL-Mitarbeiter sah mich etwas sparsam an, als ich im freudig das Päckchen aus der Hand zupfte und laut „Ah, der Pi ist da“ rief. Also besser hätte das Timing nicht sein können, beides am selben Tag geliefert obwohl zu völlig unterschiedlichen Zeiten bestellt und abgeschickt.

 
Zusammenbau des Gehäuses und Einsetzen des Raspberry Pi

Vor kurzem hatte ich schon mal nach geeigneten Gehäusen für den RPi gesucht. Entschieden habe ich mich letztlich für das Laser Cut Acrylic case for the Raspberry Pi. Dieses wurde gut verpackt in Einzelteilen geliefert. Um Kratzer und Fingerabdrücke zu vermeiden, sind die einzelnen Teile mit einer weißen Schutzschicht beschichtet, die sich aber leicht ablösen lässt. Kleine Rückstände gibt es nur im Bereich der Beschriftungen.

Wer ein wenig räumliches Denken mitbringt, sollte mit dem Zusammensetzen der 6 Teile keine allzu großen Schwierigkeiten haben, für alle anderen hat der Verkäufer eine Videoanleitung erstellt.

 
Das Gehäuse ist sehr robust und gut verarbeitet. Leider ist es nicht 100%ig passgenau auf den RPi zugeschnitten, die Platine hat ein wenig Spiel. Will man Netzteil oder HDMI Kabel einstecken, muss man auf der gegenüberliegenden Seite ein wenig gegenhalten, damit das Kabel vernünftig sitzt.

Mit im Lieferumfang enthalten sind 4 Gummi-Noppen, die auf der Innenseite der Bodenplatte eingeklebt werden müssen, damit der RPi auf die richtige Höhe kommt und er nicht mit den Muttern im Boden in Kontakt kommen kann. Lässt man die Noppen weg, wird man wohl gleich noch eine Bestellung abschicken müssen 😉

Fertig zusammengebaut sieht das ganze dann so aus:

Abschließend habe ich mich dann noch spaßeshalber in die Raspberry Pi Tracker Map eingetragen und den Download von Debian angeschoben.

Raspberry Pi – Ihre Sendung ist unterwegs

26. Juni 2012 Keine Kommentare

So, das Warten ist bald vorbei, soeben erreichte mich die Nachricht von RS Components, dass mein Raspberry Pi heute in den Versand gegangen ist. Bleibt nur noch die Frage, wie lange es wohl dauert, bis das gute Stück dann endlich im Briefkasten liegt. Meine bisherigen Importspiele haben ab Bestellung leider meistens bis zu einem Monat benötigt, allerdings weiß ich da auch nicht, wann diese in die Post kamen.

Aber da die Versandbestätigung für das Gehäuse nun auch schon ein paar Tage alt ist, und ich selbiges noch nicht im Briefkasten hatte (ebenfalls Versand aus England), werd ich wohl noch ein klein wenig ausharren müssen.

Ein Gehäuse für den Raspberry Pi

15. Juni 2012 Keine Kommentare

Damit die kleine Platine nach ihrer Ankunft keine Schäden durch unachtsamen und gedankenverlorenen Umgang erleidet, hab ich mich schon mal ein wenig nach potentiellen Gehäusen umgesehen. Projekte gibt es dazu einige, leider haben aber viele die Produktionsreife noch nicht erreicht. Hier mal eine kleine Auswahl an bereits bestellbaren Gehäusen:

Adafruit Pi Box
Die wie ich finde bisher ansprechenste Verpackung.

Laser Cut Acrylic case for the Raspberry Pi
Ebenfalls ein recht schönes Gehäuse, nur die Artikelbilder sind nicht grad vorteilhaft aufgenommen.

Raspberry Pi Cover Basic Shape von SK Pang electronics
Der dritte Kunststoff-Kanditat. Etwas schlichter gehalten, da an den Seiten offen, dafür aber auch günstiger.

The Punnet – a card case for you to print
Wer kein Geld ausgeben möchte, kann sich ja mal die Druckvorlage für ein Papp-Gehäuse ansehen.

Oder man baut sich aus Lego selbst ein Gehäuse, auch das hab ich schon häufiger gesehen und scheint erstaunlich gut zu passen 🙂

Raspberry Pi Gertboard statt Arduino Board

14. Juni 2012 Keine Kommentare

So langsam kommt der Tag X näher, an dem der Raspberry Pi auf meinem Schriebtisch liegt. Es wird somit Zeit, sich schon mal ein wenig intensiver mit dem Thema auseinander zu setzen.

Und gleich eine der ersten gefundenen Infos wusste zu begeistern: das Gertboard sieht äußerst interessant aus. Wenn dann nach Veröffentlichung auch noch der Preis stimmen sollte, kann ich die Anschaffung eines Arduino Boards erstmal auf unbestimmte Zeit aussetzen, denn das Gertboard scheint grundsätzlich das selbe Einsatzgebiet abzudecken. Was aber nicht heißt, dass der Arduino damit für mich aus der Welt ist, dafür habe ich ihn schon viel zu lange auf der Haben-will Liste.

Zuerst werde ich allerdings die Einsatzmöglichkeiten des Raspberry Pi als Media Center ergründen. Vielleicht gibt es bis zu seiner Ankunft schon eine stabile Version des Raspbmc, oder aber ich spiele eine wenig mit OpenELEC herum. Ebenfalls sehr interessant finde ich die Idee, den Music Player Dae­mon (MPD) zu installieren (danke an Kaffeeringe). Anschließend kann dieser dann z.B. via MPoD auf IOS-Geräten, Droid MPD auf Android-​Geräten, QMPD­Cli­ent unter Linux oder Win­MCC unter Win­dows ferngesteuert werden.

Auch der Einsatz von Emulatoren am Fernseher mitsamt Controller-Unterstützung steht auf der Liste. Und sobald das Gertboard veröffentlicht wird, kann man sich ganz neuen Aufgaben zuwenden. Langweilig sollte einem so schnell nicht werden ^^

Raspberry Pi – Time to order

28. Mai 2012 Keine Kommentare

Da kommt man grad erst aus dem Urlaub zurück, und schon gibt es die nächsten freudigen Ereignisse. So trudelte grad eine eMail mit dem schönen Titel Raspberry Pi – Time to order bei mir ein. Das lass ich mir natürlich nicht zweimal sagen und hab die Bestellung auch gleich abgeschickt. Etwa 4 Wochen muss ich mich jetzt zwar noch gedulden, aber dann liegt das neue Spielzeug endlich auf meinem Schreibtisch 🙂

Muss gleich mal recherchieren gehen, was denn inzwischen schon alles auf dem kleine Rechnerlein lauffähig ist.

Server wieder erreichbar

2. März 2012 Keine Kommentare

Da hat man grad erst mit einem Blog angefangen, schon wird man im Schreibwahn abrupt ausgebremst. Als ich nach meinem Kurzurlaub am Dienstag wieder online war, musste ich feststellen, dass diese Seite nicht mehr erreichbar ist. Und obwohl ich bisher noch nicht allzu viel geschrieben habe, hatte ich dennoch etwas Sorge, dass die Inhalte futsch sein könnten. Schließlich weiß man nie, was man von einem Free-Hoster nun genau halten und erwarten soll, wenn es um Themen wie Datensicherheit und Datensicherung geht.

Keine Ahnung, ob das Problem schon vor Dienstag bestand, aber es dauerte immerhin bis zum heutigen Freitag (also mindestens 3 Tage), bis die Seite wieder erreichbar war. Laut Pytal waren die Server Opfer einer großen DDoS-Attacke, was man wohl so hinnehmen muss, auch wenn es schwer fällt zu glauben, dass jemand solchen Aufwand betreibt, nur damit ein paar private Webseiten nicht mehr erreichbar sind.

Egal, nun funktioniert ja alles wieder und ich habe eine wertvolle Lektion gelernt: Mach gefälligst Backups! Denn hätte ich ein Backup gehabt, würde die Seite jetzt nicht mehr bei Pytal laufen, sondern ich wäre spätestens Mittwoch zu einem anderen Anbieter umgezogen, vorzugsweise einem, wo man auch ohne großen Umstand die Mail-Funktion nutzen kann…

Von den ersten 10k fertiggestellter Raspberry Pi habe ich leider erwartungsgemäß keinen abbekommen, ansonsten wäre die Frage nach einem Hoster inzwischen hinfällig gewesen. Mal schauen, wie es Ende März läuft, da wird wahrscheinlich die nächste Ladung unters Volk gebracht.

Raspberry Pi in greifbarer Nähe

7. Februar 2012 Keine Kommentare

Wie ich grade gelesen habe, gibt es endlich ein Datum für die erste Charge des Raspberry Pi. Werde zwar aus der ersten Lieferung bestimmt noch keinen abbekommen, aber es steht schon fest, dass mindestens einer seinen Weg in meine Hände finden wird.

Jetzt freu ich mich aber schonmal auf die Testberichte der finalen Version, die in den nächsten Wochen nach und nach auftauchen werden. Bin sehr gespannt, was der Raspberry Pi in der Praxis zu leisten vermag, denn das eine oder andere Einsatzgebiet hätte ich da schon im Sinn.

Sei es als privater Web- und Fileserver, wenn er sich als ausreichend energiesparend erweist, um 24/7 Betrieb ohne schlechtes Gewissen zu erlauben, oder aber auch als Ersatz für meinen doch recht betagten „HTPC“, der inzwischen nicht mal mehr Youtube-Videos >360p abspielen kann, ohne daraus eine unerträgliche Diashow zu produzieren…im Auto könnte er sich auch gut machen…