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Artikel Tagged ‘WordPress’

WordPress Fehlermeldungen nach Update auf Version 4.6

21. August 2016 Keine Kommentare

Grade das neue Update auf WordPress Version 4.6 installiert und feststellen müssen, dass anschließend Fehler-/Warnmeldungen auf der Seite und im Admin-Panel angezeigt werden. In der wp-config.ini nachgesehen, ob hier falsche Einstellungen vorliegen, aber daran lag es schonmal nicht:

@ini_set('display_errors', 0);
define('WP_DEBUG', false);

Nach etwas Suchen bin ich dann aber auf WordPress.org fündig geworden. Im Ticket #37680 wurde der Fehler erfasst und auch ein funktionierender Workaround veröffentlicht.

Nach den vorgeschlagenen Änderungen an der Datei load.php ist das Problem behoben. Mit dem nächsten Update auf 4.6.1 soll der Wordaround auch offiziell verteilt werden, aber bis dahin kann es noch ein paar Tage dauern.

Alternativ kann man auf seinem Server auch in der php.ini die Nutzung von ini_get_all() aktivieren, sofern man die Möglichkeit hat. Hier auf Pytal kann man die Einstellungen nicht eigenständig ändern, sondern ist auf den Serverbetreiber angewiesen.

WordPress – Mehrere Gallerien in einem Artikel nutzen

28. Juni 2012 Keine Kommentare

Aus aktuellem Anlass, da mir bei meinem vorigen Beitrag dieses Problem begegnete: Man kann mit den Bordmitteln von WordPress die Gallerie eines Artikels anpassen, allerdings nur händisch. Ein schönes Menü mit Klick-Optionen sucht man hier vergeblich. Doch auch wenn es sicherlich komfortabler geht, verzichte ich mal auf die Installation weiterer Plugins und nutze die vorhandenen Möglichkeiten. Auf den Support-Seiten von WordPress.com gibt es eine gute Übersicht über die Möglichkeiten der Gallerien.

Aber worum geht es überhaupt? Manchmal läd man zu einem Artikel eine Vielzahl an Bildern hoch. Eins soll als Artikelbild genutzt werden und oben auf der Seite stehen, andere evtl. als Gruppe mitten im Text angezeigt werden und wieder andere Bilder zur genaueren Erleuterung im restlichen Text eingestreut sein.

Einzelne Bilder sind auch kein Problem, die kann man platzieren, wie man möchte. Aber gleichzeitig werden alle zu einem Artikel hochgeladenen Bilder auch zu einer Gallerie zusammen gefasst, welche man ebenfalls automatisch formatiert in den Artikel einbinden kann. Nur soll diese Gallerie u.U. nicht alle hochgeladenen Artikelbilder enthalten, sondern nur einige bestimmte. Und genau darum geht es mir.

Option Description Choices Default Setting
columns Number of columns used to display the images An integer greater than 0 3
link How each image will be linked file file
orderby How to order the images ID, menu_order, rand, title + ASC, DESC menu_order ASC, ID ASC
size Size of the images to display thumbnail, medium, large, full thumbnail
id The gallery will display images which are attached to that post. Any post or page ID that has images attached to it Default is to show the gallery post
include The gallery will include specific images comma separated attachment IDs* (include=”23,39,45″) N/A
exclude The gallery will exclude specific images comma separated attachment IDs* (exclude=”24,30,43″) N/A

Besonders interessant ist für mich die Möglichkeit, bestimmte Bilder mittels exclude aus der Gallerie auszuschließen oder Bilder aus anderen Artikeln mittels include der Gallerie hinzufügen zu können.

WordPress – Wartungsmodus nach fehlgeschlagenem Update

7. Juni 2012 Keine Kommentare

Aus aktuellem Anlass, da mir das grad selbst passiert ist: Führt man, bequem wie man ist, direkt in WordPress ein Update durch, schaltet sich WP für die Dauer des Updates in den Wartungsmodus. Ruft man während dieser Zeit eine beliebige Seite des Blogs auf, erhält man lediglich die Meldung „Für kurze Zeit nicht verfügbar um eine regelmäßige Instandhaltung durchzuführen. Prüfe in einer Minute nochmals.

Eigentlich eine super Sache, damit niemand Änderungen an der DB vornehmen kann (Kommentar, neuer Artikel, etc.), während diese womöglich grade aktualisiert wird. Blöd nur, wenn die Meldung nicht wieder verschwinden will. Das Update für ein kleines, einfaches Plugin wird kaum mehrere Minuten Zeit in Anspruch nehmen, so dass man sich schnell die Frage stellt, wie man diesen Zustand wohl wieder beseitigen und den normalen Betrieb des Blogs wieder herstellen kann.

Nach kurzer Suche bin ich bei Vanderelbe fündig geworden. Zur Lösung des Problems benötigt man FTP-Zugang. Dann sucht man im Hauptverzeichnis von WordPress nach der Datei .maintenance und löscht selbige. Fertig, die Seite funktioniert wieder wie gewohnt.

Sollte man grad kein FTP-Programm zur Hand haben oder hinter einem Proxy sitzen, der keine FTP-Verbindungen zulässt, so ist es äußerst hilfreich, wenn der Hoster den Zugang via WebFTP anbietet. Oder man installiert auf seinem Space eine eigene Lösung, z.B. den phpXplorer.

WordPress Kontaktformular ohne Mail Versand

13. April 2012 Keine Kommentare

Möchte man für Besucher seiner Seite schnell und einfach erreichbar sein, bietet man ihnen einfach ein Kontaktformular an. Für diese Aufgabe gibt es auch unzählige Plugins. Dumm nur, wenn die Mail-Funktionen des Servers gesperrt sind. Pytal verbietet grundsätzlich erstmal den Versand, will man doch die eMail Funktion, so muss man betteln gehen. Einmal hab ich schon solch eine Anfrage gestellt, sogar nach den Vorgaben und Richtlinien im Forum, diese wurde aber trotzdem kommentarlos abgelehnt.

Daher musste nun erstmal ein Kontaktformular her, das in der Lage ist, die Formulardaten auf dem Server zu speichern, statt sie zu versenden. Recht zufrieden bin ich bisher mit MM Forms Community, da es dieer Aufgabe sehr gut nachkommt und wahlweise auch noch zusätzlich den Mailversand durchführen kann. Sobald die Funktion freigeschaltet sein sollte, kann ich also mit nur einem Klick in den Einstellungen wechseln, ohne mir ein neues Plugin suchen zu müssen.

Allerdings hat das Plugin auch einen kleinen Haken, zumindest temporär. Version 2.2.5 funktioniert im aktuellen WordPress nämlich nicht ganz fehlerfrei. Möchte man sich empfangene Nachrichten im Backend ansehen, erhält man lediglich eine Fehlermeldung. Die Anzeige der Nachrichten im Frontend hingegen funktioniert tadellos, nur geht deren Inhalt niemanden außer meiner einer etwas an 😉

Drum musste ein kleines Script her, welches in der Lage ist zu erkennen, ob grad jemand angemeldet ist und zudem noch über Admin-Rechte verfügt. Im WordPress Forum bin ich fündig geworden und hab die entsprechende Funktion gleich auf der Kontakt-Seite umgesetzt.

<?php global $current_user; get_currentuserinfo(); ?>
<?php if ($current_user->user_level == 10 ) { ?>
  [fοrmdata 1 "Kontaktformular"]
<?php } else {   ?>
  [fοrm 1 "Kontaktformular"]
<?php } ?>

Jetzt kann man mir unkompliziert Nachrichten senden und ich kann auf der selben Seite sehen, worum es denn überhaupt geht. Das einzige, was jetzt noch etwas skeptisch macht, ist das Captcha… das sieht mir etwas zu einfach aus, als das es wirklich effizient Spam-Bots abhalten könnte. Aber das wird sich erst noch zeigen müssen.

Mehr Sicherheit für WordPress

29. März 2012 Keine Kommentare

Nachdem ich mich in letzter Zeit ein wenig mit SEO beschäftigt habe, und die Seite dahingehend etwas optimiert habe, kam mir nun das Thema Sicherheit in den Sinn. Aber da dies mein erster Blog ist, kann ich diesbezüglich auf keinen allzu großen Wissenschatz zurückgreifen, sondern muss mich an den Hinweisen und Empfehlungen anderer orientieren. Als hilfreich habe ich dabei die foldenden Seiten empfunden:

Ich werde aber selbst auf die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte nochmal genauer eingehen. Ich gehe dabei von einer vorhandenen Installation mit der Version 3.3.1 aus.

 
1. Admin-Account sinnvoll benennen

Der bei der Blog-Installation angelegte Admin-Account sollte nicht admin heißen! Ideal wäre ein Name, der nicht im direkten Zusammenhang mit der URL oder dem Thema des Seite steht. Der eigene Nickname sollte ebenfalls nicht genutzt werden. Hat man sich daran schon bei der Installation gehalten, kann man den folgenden Absatz überspringen, andernfalls weiterlesen.

Lege einen neuen Benutzer mit Admin-Rechten an, vergebe einen passenden Namen und nutze ein sicheres Passwort. Anschließend mit dem neuen Account einloggen und den alten Account löschen. Man wird gefragt, was mit den vorhandenen Inhalten des Benutzers passieren soll, hier wählt man die Übernahme auf den neuen Account.

Wähle im Profil auf jeden Fall aus, dass der angezeigte Name nicht der Benutzername ist.

Eine Sache fehlt aber noch: die ID des Accounts in der Datenbank hat nun noch immer die 1 oder, wenn es keine anderen Benutzer gibt, die 2. Das wissen auch potentielle Angreifer. Daher sollte man diese ID auf einen zufälligen Wert ändern. Dazu läd man sich entweder ein Plugin wie Search & Replace, öffnet phpMyAdmin oder greift sonst wie auf die Datenbank zu.

Es muss in 4 Tabellen je ein Wert geändert werden, und zwar in wp_users, wp_usermeta, wp_posts und wp_links. Im folgenden SQL-Statement nehme ich exemplarisch die ID 194, diese Zahl sollte aber jeder selbst festlegen. Die aktuelle ID muss selbstverständlich auch angepasst werden.

UPDATE wp_users    SET ID          = 194 WHERE ID          = 1;
UPDATE wp_usermeta SET user_id     = 194 WHERE user_id     = 1;
UPDATE wp_posts    SET post_author = 194 WHERE post_author = 1;
UPDATE wp_links    SET link_owner  = 194 WHERE link_owner  = 1;

 
2. Tabellen-Präfix != wp_

Was bei der Installation dem Benutzernamen das admin ist dem Tabellen-Präfix das wp_. Auch hier sollte man eine Änderung in Betracht ziehen. Je nachdem, wie viele Tabellen man noch in seiner Datenbank hat, kann es sinnvoll sein, das Präfix mit bestimmten Zeichen beginnen zu lassen, um die Position der WordPress-Tabellen bei der Sortierung zu beeinflussen.

In der Basisinstallation umfasst dies 11 Tabellen, die ich nachfolgend schon mal als fertiges SQL-Statement vorbereitet habe. Das Präfix wird für dieses Beispiel auf 19a7Z4_ gesetzt.

RENAME TABLE wp_commentmeta        TO 19a7Z4_commentmeta;
RENAME TABLE wp_comments           TO 19a7Z4_comments;
RENAME TABLE wp_links              TO 19a7Z4_links;
RENAME TABLE wp_options            TO 19a7Z4_options;
RENAME TABLE wp_postmeta           TO 19a7Z4_postmeta;
RENAME TABLE wp_posts              TO 19a7Z4_posts;
RENAME TABLE wp_terms              TO 19a7Z4_terms;
RENAME TABLE wp_term_relationships TO 19a7Z4_term_relationships;
RENAME TABLE wp_term_taxonomy      TO 19a7Z4_term_taxonomy;
RENAME TABLE wp_usermeta           TO 19a7Z4_usermeta;
RENAME TABLE wp_users              TO 19a7Z4_users;

Wenn man Plugins installiert hat, können es auch durchaus mehr Tabellen sein. Diese müssen dann ebenfalls umbenannt werden.

Damit allein ist es aber noch nicht getan, es sind noch weitere Schritte notwendig, damit WordPress weiterhin fehlerfrei seinen Dienst verrichtet. In der Tabelle 19a7Z4_options und evtl. auch in 19a7Z4_usermeta müssen noch Einträge abgeändert werden.

UPDATE 19a7Z4_options  SET option_name = REPLACE(option_name,'wp_','19a7Z4_');
UPDATE 19a7Z4_usermeta SET meta_key    = REPLACE(meta_key,   'wp_','19a7Z4_');

Zu guter letzt muss die Datei wp-config.php bearbeitet werden, damit WordPress das neue Tabellen-Präfix auch bekannt ist.

$table_prefix  = '19a7Z4_';

 
3. Verzeichnisschutz für wp-content und wp-includes

In diesen Verzeichnissen liegt nichts, worauf ein Besucher direkt zugreifen müsste, außer vielleicht den Uploads. Daher sollte man sie auch entsprechend absichern. In jedes Verzeichnis kommt eine .htaccess mit folgendem Inhalt:

Order Allow,Deny 
Deny from all 
<Files ~ ".(css|jpe?g|png|gif|js|svg)$"> 
  Allow from all 
</Files>

Grundsätzlich wird der Zugriff auf alle Dateien in diesen Verzeichnissen verboten, mit Ausnahme bestimmter Dateiendungen, die man individuell anpassen und ergänzen sollte.

 
4. Verzeichnisschutz für wp-admin oder nur wp-login.php ?

Diese Frage ist auf Playground sehr gut beantwortet und erläutert worden. In vielen Anleitungen wird dazu geraten, den kompletten Ordner wp-admin via .htaccess und .htpasswd zu schützen. Da WordPress aber auch außerhalb des Backends auf die Dateien in dem Verzeichnis zugreifen kann, wäre ein reibungsloser Betrieb für normale Besucher nicht gewährleistet. Daher wird nur die Datei wp-login.php zusätzlich geschützt.

# protect wp-login.php
<files wp-login.php>
  AuthType Basic
  AuthName "Admin-Bereich"
  AuthUserFile /absoluter-serverpfad/.htpasswd
  require valid-user
</files>

Ein doppelter Login also. Muss man aber nur machen, wenn man seinen für WordPress gewählten Benutzernamen und das Passwort für unzureichend hält… aber ob dann ein zusätzlicher Schutz mit ähnlich schwachen Daten die Situation großartig verbessert, darf angezweifelt werden.

Aus meiner Sicht nicht notwendig, für Sicherheitsfanatiker aber garantiert eine tolle Option 😉

 
5. Umgang mit fehlerhaften Login-Versuchen

Man kennt es von vielen Seiten, x-mal das Password falsch eingegeben, schon kann man sich erstmal Kaffee kochen gehen oder gleich den Support anrufen. WordPress bietet diesen Luxus von Haus aus nicht, aber er lässt sich leicht über Plugins nachrüsten. Limit Login Attempts oder Login LockDown sind zwei Vertreter dieser Plugin-Gattung, die Konfiguration sollte selbsterklärend sein.

 
6. Fehlerhinweise auf der Login-Seite ausblenden

Es ist immer wieder schön, wenn man die Zugangsdaten vergessen hat, und einem die Seite genau sagt, wo der Fehler liegt. So macht es auch WordPress und sagt einem genau, ob der Benutzername oder nur das Passwort falsch sind. Für einen selbst eine tolle Hilfe, aber leider auch für jeden anderen, der Zugang haben will.

Daher sollte man auch hier entweder mit Plugins wie WSD security arbeiten oder selbst die entsprechenden Änderungen im Quelltext vornehmen. Bei iNove zeigt das Plugin jedenfalls keine Wirkung, aber das kann durchaus am Theme liegen.

Man öffne also die Datei functions.php im iNove-Verzeichnis und kopiere folgende Zeile an den Anfang der Datei:

add_filter('login_errors',create_function('$a', "return null;"));

 
7. Versionsnummer nicht mehr ausgeben

WordPress gibt seine aktuelle Versionsnummer immer als meta-Tag aus. Eine wertvolle Information, weiß man so doch gleich, ob WordPress aktuell ist und welcher Exploit am ehesten Erfolg haben kann. Also weg mit der Information. Auch zu diesem Zweck gibt es wieder viele Plugins (erneut sei WSD security genannt) oder die Möglichkeit, händisch vorzugehen.

Man muss dafür im Theme-Verzeichnis entweder in der header.php oder der index.php die Zeile, in welcher der meta-Tag erzeugt wird, löschen.

<meta name="generator" content="WordPress <?php bloginfo('version'); ?>" />

Da die Version aber auch im RSS-Feed angegeben wird, und einige Funktionen und Plugins diese Information auch benötigen, kann man die Versionsnummer leider nicht ganz löschen. Das Ausblenden via Plugin scheint daher am flexibelsten.

Zudem sollte man noch den Zugriff auf zwei Dateien unterbinden, in denen die Versionsnummer ebenfalls nachzulesen ist: liesmich.html und readme.html. Einige Seiten empfehlen deren Löschung, was man dann aber nach jedem Update wiederholen darf. Als eine langfristige Lösung scheint mir hier der Einsatz von .htaccess hilfreich zu sein.

# protect liesmich.html
<files liesmich.html>
  Order deny,allow
  deny from all
</files>

# protect readme.html
<files readme.html>
  Order deny,allow
  deny from all
</files>

 
Fazit

Mit ein paar relativ einfachen Aktionen kann man die Sicherheit von WordPress ein gutes Stück erhöhen, auch wenn es zugleich etwa schade ist, dass man als normaler Nutzer überhaupt an sowas denken muss, denn einige Dinge könnten bereits voreingestellt ausgeliefert werden.

Aber so hat man zumindest immer mal wieder etwas neues, um sich zu beschäftigen ^^

WordPress – Google Maps

2. März 2012 Keine Kommentare

Für den vergangenen Sommerurlaub hatte ich eine Datenbank erstellt, in der alle potentiellen Reiseziele eingetragen werden konnten. Das Ergebnis konnte man sich in Google Maps anzeigen lassen, mit einigen einfachen Filter-Funktionen und eigenen Icons für die verschiedenen Kategorien (Schwimmbad, Höhle, etc.).

Das war zum einen ganz interessant, da ich mich so mal mit der Google Maps JavaScript API beschäftigen konnte, zum anderen aber auch überaus hilfreich bei der Planung einer groben Route durch Süddeutschland, die sich quasi automatisch aus der Verteilung der POIs ergab.

Für die Einbindung im Blog gibt es nun verschiedene Möglichkeiten. Für welche man sich entscheidet, hängt von den Anforderungen ab, die man an die Karte stellt, sowie von den eigenen Programmierkenntnissen.

 
1. HTML-Code zum Einbetten in eine Webseite

Die wohl einfachste Lösung bietet Google selbst an. Man besucht einfach die Google Maps Webseite, gibt den Ort oder die Route ein, die man angezeigt haben möchte, und klickt dann neben dem Drucker-Symbol auf Link.

maps

Entweder kopiert man sich nun gleich den Code zum Einbetten, oder klickt auf den Link zum Anpassen, wo man noch die Kartengröße und, sofern man sich mit den Parametern auskennt, noch weitere Anpassungen vornehmen kann.

 
2. WordPress Plugins

Die zweite Möglichkeit, Karten schnell und unkompliziert einzubinden, stellen Plugins dar. Diese bieten unterschiedliche Funktionen, man muss also ein wenig schauen, welches der Plugins für einen in Frage kommt.

Für mich war wichtig, dass die Maps API v3 genutzt wird und man die Marker auch abseits vom vorgegebenen Straßennetz platzieren kann. Diese Anforderungen wurden von MapPress Easy Google Maps erfüllt. Außerdem ist es bei diesem Plugin möglich, mehr als einen Marker zu setzen, den Zoom-Level und die Kameraposition zu speichern sowie sich die Route von einem selbst definierbaren Startpunkt zu einem der Marker berechnen zu lassen. Allerdings kann das Plugin keine vorgegebenen Routen anzeigen.

 
3. Einbettung über benutzerdefinierte Felder ohne iframe

Ich habe bereits über die benutzerdefinierten Felder geschrieben und werde irgendwann mal testen, ob die Einbindung von Karten auch auf diesem Wege funktioniert.

Theoretisch benötigt man zusätzlich zu den Modifikationen zum Einfügen von eigenen Scripten auch noch eine Modifikation, um ein onload-Event im <body> platzieren zu können. Dadurch ergibt sich aber auch schon eine Einschränkung: Diese Variante kann nur auf Seiten genutzt werden, aber nicht in Artikeln…außer man schafft es, die Kartendarstellung in der Artikel-Übersicht zu unterbinden.

Außerdem wäre es wichtig, in den benutzerdefinierten Feldern ausführbaren PHP-Code einfügen zu können, da diese Variante ansonsten nicht sinnvoll genutzt werden könnte.

WordPress – Individuelle <head> Ergänzungen

21. Februar 2012 Keine Kommentare

WordPress ist ein dynamisches System mit vielen Möglichkeiten, aber dennoch stößt man des öfteren an Grenzen, die ohne Eingriffe in den Quelltext nicht oder nur über Plugins zu überwinden sind.

Möchte man beispielsweise auf einer statischen Seite ein Script verwenden, das man aber ansonsten nirgendwo auf seiner Webseite benötigt, würde man dies normalerweise einfach in den Kopf der Seite schreiben. Da WordPress aber für alle erzeugten Seiten den selben Seitenkopf läd, würde eine Änderung an dessen Quelltest gleich die gesamte Webseite betreffen.

Die Entwickler haben dies aber glücklicherweise bereits bedacht. Beim Erstellen von Artikeln oder Seiten hat man unter dem Textfeld für den Inhalt die Möglichkeit, benutzerdefinierte Felder anzulegen. Sollte diese Möglichkeit nicht angezeigt werden, muss es erst unter Optionen einblenden aktiviert werden.

Nun denkt man sich einen Namen für das Feld aus und kopiert den Quelltext des Scripts in das Werte-Feld. Das öffnende und schließende Script-Tag dabei nicht vergessen!

Anschließend muss man die header.php des verwendeten Themes bearbeiten. Ich verwende iNove, daher liegt die Datei bei mir in folgendem Verzeichnis:

/wp-content/themes/inove/header.php

Hier muss eine neue Zeile eingefügt werden.

<!-- script START -->
<script type="text/javascript" src="<?php bloginfo('template_url'); ?>/js/base.js"></script>
<script type="text/javascript" src="<?php bloginfo('template_url'); ?>/js/menu.js"></script>
<?php echo get_post_meta($post->ID, "header_js", true); ?>
<!-- script END -->

header_js sollte gegen den selbst gewählten Feldnamen ausgetauscht werden.

Ab sofort kann für jede Seite und jeden Artikel, falls nötig, ein individuelles Script eingebunden werden. Natürlich lassen sich auch beliebige andere Informationen über die benutzerdefinierten Felder in die Seiten einbinden. Einfach Name vergeben und den Code an der entsprechenden Stelle einfügen.

Auf http://www.officetrend.de werden noch umfangreiche Möglichkeiten vorgestellt, dort mit dem Ziel selbst definierbarer Meta-Tags auf der Seite. Über den Beitrag bin ich auf das ganze überhaupt aufmerksam geworden.

WordPress personalisieren

9. Februar 2012 Keine Kommentare

Das Blog installieren und sich bei Bedarf noch ein fertiges Theme im Internet suchen, schon ist der Großteil der Benutzer zufrieden. Allerdings gehöre ich nicht zu dieser Gruppe. Da Design nicht grade eine meiner Stärken ist, werde ich zwar darauf verzichten, irgendwann ein eigenes Theme zu erstellen, und mich auf fertige Vorlagen stützen, aber dennoch muss dieser Blog ein wenig personalisiert werden. Einiges ist halt aus meiner Sicht nicht ganz optimal in der Standardkonfiguration.

 
Das richtige Design

Ich bin ein Freund von relativ einfachen Designs, zu viel Informationen auf engem Raum und agressive Farben überlasse ich gerne anderen.

Zwei Themes kamen bei der Suche in die engere Auswahl: zBench und iNove. zBench war mein ursprünglicher Favourit, da es wie ich finde einen etwas harmonischeren Eindruck macht. Allerdings störte mich das vollständige Fehlen eines typischen Headers dann doch so sehr, dass meine Wahl letztlich auf iNove viel. Zwar hat das Theme mit der Darstellung von CSS Dropdown-Menüs Probleme, aber das wird ja vielleicht noch in einer der späteren Versionen behoben. Außerdem brauche ich diese Funktion vorerst eh nicht.

 
Login im Header

Die erste wichtige Anpassung betrifft das An- und Abmelden am System. In der Standard-Seitenleiste rutscht dieser Punkt im Laufe der Jahre bei aktiver Blog-Nutzung immer weiter nach unten und ein extra Lesezeichen dafür halte ich für Verschwendung, also muss daran was geändert werden. Da mir die Seitenleiste aber derzeit so wie sie ist ganz gut gefällt, muss eine andere Lösung her.

Der Header. Man kennt es von vielen Seiten, oben rechts stehen die immer gleichen Links. Ob das auch bei WordPress geht? Klar, und zwar sehr einfach über den Admin-Bereich:

Design -> Aktuelle Themen Optionen -> Banner

In dem Eingabefeld kann man den Inhalt des Headers einfügen und mit HTML und CSS formatieren. Allerdings ist es damit noch nicht getan, denn selbst mit Plugins kann man in dem Feld keinen PHP-Code platzieren, was aber unverzichtbar ist, wenn man einen dynamischen Link zum An- und Abmelden haben möchte. Über das Feld kann man nur statische Links vorgeben.

Also muss man direkt in der entsprechenden Datei Änderungen vornehmen. Zu finden ist diese beim iNove-Theme in folgendem Verzeichnis:

/wp-content/themes/inove/templates/header.php

Hier fügt man nun an der markierten Stelle den zusätzlichen Code ein:

<!-- header START -->
<div id="header">

	<!-- banner START -->
	<?php if( $options['banner_content'] && (
		($options['banner_registered'] && $user_ID) || 
		($options['banner_commentator'] && !$user_ID && isset($_COOKIE['comment_author_'.COOKIEHASH])) || 
		($options['banner_visitor'] && !$user_ID && !isset($_COOKIE['comment_author_'.COOKIEHASH]))
	) ) : ?>
		<div class="banner">
			<?php wp_loginout(); ?> 
			<?php echo($options['banner_content']); ?>
		</div>
	<?php endif; ?>
	<!-- banner END -->

Diese Zeile bewirkt, dass oben rechts im Header ab sofort immer der An- oder Abmelden Link angezeigt wird, allerdings nur, wenn im Admin-Bereich auch der Haken zum Banner anzeigen gesetzt ist. Alle Eingaben in dem Textfeld des Banners werden nun hinter dem An- / Abmelden-Link angezeigt.

Möchte man jetzt abschließend noch die Link-Farbe ändern, ohne dass die Änderung gleich im ganzen Blog gültig wird, muss der Code nochmals leicht angepasst werden:

<?php echo str_replace('">','" style="color:#CCCCCC">',wp_loginout(false,false)); ?> 

Das ist die schlichteste Variante, natürlich kann man ebenso eine neue ID vergeben und die CSS Datei des Themes anpassen. Wäre sauberer, mir aber grad etwas zu viel unnötiger Arbeit.

 
Mehr Funktionen durch Plugins

SyntaxHighlighter Evolved
Sehr hilfreich, wenn man in den Beiträgen Code veröffentlichen und Syntax-Highlighting zur besseren Lesbarkeit einsetzen möchte.

Exclude Pages from Navigation
Seiten werden, wenn es das Theme unterstützt (im Falle iNove horizontal neben dem Home-Button) automatisch aufgelistet und verlinkt. Wenn man aber nicht jede erstellte Seite dort stehen haben möchte, ist dieses Plugin sehr hilfreich. Beim Erstellen einer Seite kann man nach der Installation festlegen, ob diese Seite aufgelistet werden soll oder nicht.

Contact Form 7
Da die Rechtsprechung bezüglich Webseiten inzwischen kaum noch durchschaubar ist (ab wann ist eine private Seite nicht mehr als privat anzusehen? Braucht man ein Impressum?) und keiner diese Fragen zu beantworten vermag, sollte man sich überlegen, ob man nicht lieber auf Nummer Sicher geht und seine Seite um ein kleines Impressum und ein Kontaktformular ergänzt. Kostet auf jeden Fall weniger als eine mögliche Abmahnung eines dieser parasitären Geschwüre der Gesellschaft.

Allow PHP in posts and pages
Eigener Code innerhlab eines Artikels oder einer Seite, die mit WordPress erstellt wurde. Kein Problem, mit diesem Plugin ist es möglich. Bei Interesse kann man so den Inhalt seiner Artikel dynamisch generieren, eigene Datenbanken einbinden, etc.

Akismet
Wird von WordPress mitgeliefert, und das aus gutem Grund. Wer keine Lust auf Spam hat, sollte sich das Plugin mal näher ansehen.

Und wieder ein neuer Blog…

7. Februar 2012 Keine Kommentare

So, nach langem hin und her, ob nun Webseite oder Blog, ist die Entscheidung gefallen, es wird langfristig beides geben.

Da die Webseite bisher nur als grobes Konzept existiert, nehme ich vorerst nur den Blog in Betrieb.  In der Anfangszeit noch auf Pytalhost, aber sobald der Röddelkiste auf meinen Schultern was brauchbares eingefallen ist, wird auf einen eigenen Server mit TLD umgezogen.

Wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, dann wirds hier regelmäßig neues zu lesen geben…allerdings nicht speziell zu einem bestimmten Thema, sondern alles, was mir so in den Sinn kommt. Spezialisierte Webseiten gibt es schon genug, da muss auch Platz für etwas Chaos und Unordnung sein 😀