Wenn der Zusteller zweimal klingelt…

…dann ist das Warten endlich zu Ende. Gestern vormittag klingelte der Postbote an der Tür und überreichte meiner Mitbewohnerin einen großen Umschlag mit UK-Frankierung. Da auf den ersten Blick kein Logo von RS zu sehen war, tippte ich gleich auf das bestellte Gehäuse, was sich auch bewahrheitete.

Nachmittags klingelte es dann erneut an der Tür. Der DHL-Mitarbeiter sah mich etwas sparsam an, als ich im freudig das Päckchen aus der Hand zupfte und laut „Ah, der Pi ist da“ rief. Also besser hätte das Timing nicht sein können, beides am selben Tag geliefert obwohl zu völlig unterschiedlichen Zeiten bestellt und abgeschickt.

 
Zusammenbau des Gehäuses und Einsetzen des Raspberry Pi

Vor kurzem hatte ich schon mal nach geeigneten Gehäusen für den RPi gesucht. Entschieden habe ich mich letztlich für das Laser Cut Acrylic case for the Raspberry Pi. Dieses wurde gut verpackt in Einzelteilen geliefert. Um Kratzer und Fingerabdrücke zu vermeiden, sind die einzelnen Teile mit einer weißen Schutzschicht beschichtet, die sich aber leicht ablösen lässt. Kleine Rückstände gibt es nur im Bereich der Beschriftungen.

Wer ein wenig räumliches Denken mitbringt, sollte mit dem Zusammensetzen der 6 Teile keine allzu großen Schwierigkeiten haben, für alle anderen hat der Verkäufer eine Videoanleitung erstellt.

 
Das Gehäuse ist sehr robust und gut verarbeitet. Leider ist es nicht 100%ig passgenau auf den RPi zugeschnitten, die Platine hat ein wenig Spiel. Will man Netzteil oder HDMI Kabel einstecken, muss man auf der gegenüberliegenden Seite ein wenig gegenhalten, damit das Kabel vernünftig sitzt.

Mit im Lieferumfang enthalten sind 4 Gummi-Noppen, die auf der Innenseite der Bodenplatte eingeklebt werden müssen, damit der RPi auf die richtige Höhe kommt und er nicht mit den Muttern im Boden in Kontakt kommen kann. Lässt man die Noppen weg, wird man wohl gleich noch eine Bestellung abschicken müssen 😉

Fertig zusammengebaut sieht das ganze dann so aus:

Abschließend habe ich mich dann noch spaßeshalber in die Raspberry Pi Tracker Map eingetragen und den Download von Debian angeschoben.