Panasonic Lumix – Die Modellbezeichnung aufgeschlüsselt

Eine neue Kamera sollte ins Haus und wie es der Zufall so will, gab es zeitlich passend ein super Angebot im Internet. Beim Vergleichen viel dann allerdings schnell auf, dass die angebotene Kamera eine andere Modellbezeichnung hat als die Vergleichsgeräte bei Amazon und Mediamarkt.

Panasonic Lumix DMC-TZ25EBR

Panasonic ist der Firmenname und Lumix der Markenname, soweit düfte es noch jedem klar sein. DMC wird jeder Kamera voran gestellt, die Bedeutung des Kürzel wollte mir Google bisher allerdings nicht verraten, ich vermute aber irgendwas in der Art wie: Digital Memory Camera.

 
Modelllinie:

Aktuell sind auf der Webseite von Panasonic die folgenden Modelle gelistet:

  • FS, XS und 3D (Stylish)
  • SZ (Stylishzoom)
  • LX, FX (Premium)
  • FT (Tough Outdoor)
  • TZ (Travellerzoom)
  • FZ (Superzoom)

Mehr Modelle sowie weitere Einzelheiten sind in der Wiki gelistet.

 
Modellnummer:

Direkt hinter dem Kürzel für die Modelllinie folgt die Modellnummer. Diese folgen keiner erkennbaren Regel, immerhin scheint man sich aber bisher darauf verlassen zu können, dass neuere Modelle immer eine höhere Nummer aufweisen als die Vorgänger.

 
Zu den restlichen Bestandteilen hat der Support von Panasonic auf Anfrage des Benutzers Subram aus dem Lumix-Forum Stellung genommen. Die Antwort wurde in diesem Beitrag veröffentlicht.

 
Vertriebsregion:

Gibt an, für welchen Markt das Gerät bestimmt ist.

  • E (Europa)
  • P (USA)
  • PC (Canada)
  • PL (Latein-Amerika)
  • G* (asiatische Vertriebsgebiete)

Nicht ganz uninteressant, denn je nach Region können sich die Geräte in den Punkten Ausstattung, Sprachen der Bedienungsanleitung, Menüführung und mitgelieferte Software unterscheiden. Zudem gibt es unterschiedliche Garantiebedingungen.

 
Länderkürzel:

Gibt an, für welches Land das Gerät bestimmt ist.

  • G (Deutschland / Germany)
  • B (England / Britain)
  • F (Frankreich/ France)

Dies hat wie schon die Vertriebsregion Einfluss auf Ausstattung, Sprache und Garantiebedingungen.

 
Farbe:

Die Farbe der Kamera.

  • K (Schwarz)
  • W (Weiß)
  • S (Silber)
  • R (Rot)
  • T (Braun)
  • A (Blau)

 
Bei der derzeit günstig angebotenen Kamera handelt es sich also um ein britsches Modell in der Farbe rot. Da der Support zusichert, dass man die normalen 24 Monate Garantie in Anspruch nehmen kann, wenn die Modellnummer auch korrekt auf der Rechnung vermerkt ist, steht einem Kauf nichts im Wege.

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MoWeS Portable II Installationspakete

MoWes Portable II ist für mich schon lange eine unverzichtbare portable Softwareperle auf meinem USB-Stick. Der zuverlässige Webserver to go hat mich noch nie im Stich gelassen, ganz im Gegensatz zu seinem hoch gelobten Verwanten XAMPP, welcher zwar auch als Portable Edition zu haben ist, mir aber in der Vergangenheit mehr Ärger bereitete als Nutzen brachte.

Mit Bedauern musste ich vor einigen Monaten dann feststellen, dass die Firma hinter MoWeS ohne Vorankündigung ihre Geschäftstätigkeit eingestellt hat und im selben Zuge auch die Webseite offline genommen wurde. Somit war kein rankommen an die Installationspakete mehr möglich. Hätte man das vorher bekannt gegeben, ich hätte mir noch schnell eine Sicherung der aktuellsten Pakete gemacht.

Heute hatte ich mal ein wenig Zeit und Lust, mich auf die Suche nach einer dezentralen Sicherungskopie zu begeben und wurde schnell bei Softpedia fündig. Dort gibt es aber “nur” die Serverkomponenten, die vorgefertigten Softwarepakete haben sie nicht im Angebot, was aber nicht weiter tragisch ist, die kann man schließlich selbst installieren.

Falls jemand nur einzelne Pakete benötigt, habe ich mal alles bei uploaded.to hochgeladen. Enthalten sind die folgenden Pakete:

  • MoWeS Portable II (Version 2.2.3)
  • Apache 2 (Version 2.2.11) + SE
  • MySQL 5 (Version 5.5.8) + SE
  • ImageMagick (Version 4.2.9)
  • PHP 4 (Version 4.4.9) + SE
  • PHP 5 (Version 5.3.5) + SE
  • PHP 5.2 (Version 5.2.17)

mowes_portable.zip ist ein Pflichtdownload und muss nur entpackt werden. Die anderen Pakete werden im Stammverzeichnis von MoWeS gespeichert und anschließend das Programm gestartet. Es beginnt mit der Einrichtung, installiert die einzelnen Pakete und startet anschließend den portablen Server. Fertig 🙂

Ich hoffe, der Download hilft dem einen oder anderen Fan von MoWeS.

 
Update 06.01.2015

Da Uploaded nun wirklich nicht die beste Wahl war, hier noch eine zusätzliche Download-Quelle: Google Drive. Zwar auch nicht optimal, aber zumindest schneller und keine Mengen- bzw Zeitbegrenzung.

Es sind auch ein paar Pakete dazu gekommen, für weitere Infos einfach mal dem Link folgen.

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File Thingie – Ein web-basierter Dateimanager auf PHP-Basis

Es kann sehr störend sein, wenn man nicht jederzeit via FTP auf seinen Webspace zugreifen kann. Tagsüber sitze ich hinter einem Proxy, der nur HTTP Verbindungen zulässt. Und ohne eigenen WebFTP-Server meide ich derartige Angebote auch lieber, wer kann schon mit Sicherheit sagen, was mit den Zugangsdaten passiert, die man auf solchen Seiten eingibt.

Um dieses Manko ein wenig zu entschärfen, habe ich mich daher nach einem Script umgesehen, welches es mir ermöglichen soll, alle relevanten Dateien (html, php, css, xml, etc.) auf dem Server direkt im Browser zu bearbeiten. Ein CMS kommt bisher nicht zum Einsatz (WordPress mal ausgenommen, aber darin verwalte ich nicht meine eigenen Scripte). Und ich muss sagen, ich bin überrascht, wie schwer es ist, ein passendes Helferlein zu finden.

Online Dateimanager gibt es zu Hauf, aber viele davon lassen sich nicht auf dem eigenen Server installieren, sondern wollen wieder wie schon WebFTP die Zugangsdaten von einem wissen. Und sehr viele der verbleibenden Lösungen lassen sich nicht auf das root-Verzeichnis des Servers anwenden, sondern bringen ihre eigene, geschlossene Verzeichnisstruktur mit. Ich will aber keine ausgeklügelte Multi-User Unterstützung, sondern einfach nur jederzeit Zugriff auf alle meine Daten.

Fündig geworden bin ich schließlich mit File Thingie. Dabei handelt es sich um einen kleinen, überschaubaren Dateimanager mit Editier-Funktionalität und der Möglichkeit, ZIP-Archive zu entpacken. Und er muss nicht mal im Root-Verzeichnis abgelegt werden, sondern kann in einem beliebigen Unterverzeichnis seine Dienste verrichten.

In der config.php müssen zuvor aber noch ein paar Änderungen vorgenommen werden: Benutzername und Passwort sollten vergeben werden, Anpassung des Standardverzeichnisses, Bearbeiten der Blacklists und letztlich unter den Plugin Settings die Ergänzung weiterer zugelassener Dateiendungen für den Editor.

Wer möchte, kann sich auch einen WYSIWYG-Editor hinzufügen. Im Installationspaket enthalten sind bereits Plugins für TinyMCE, CKEditor und FCKEditor, eigene Plugins können aber ebenfalls hinzugefügt werden.

Eine einfache, eingebaute Möglichkeit für Syntax Highlighting im normalen Texteditor gibt es hingegen leider nicht… oder ich hab sie bisher nur noch nicht gefunden, denn ein WYSIWYG-Editor hilft mir in den meisten Fällen nicht weiter.

Update:
Da das Projekt auf den offiziellen Seiten nicht mehr erreichbar ist, hier die letzte Version zum Download: File Thingie 2.5.7

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Excel – Blattschutz aufheben bei unbekanntem Passwort

Grade in die Situation gekommen, ein altes Makro sezieren zu müssen. Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass ich in der Datei vor ca. 4 Jahren einen Blattschutz mit Passwort eingerichtet habe. Und wie es der Zufall so will, viel mir selbiges natürlich auch nicht mehr ein.

Also musste schnell eine Lösung her, und die lieferte mir Google überraschend schnell. Ich hätte gedacht, dass die Schutzmechanismen von Office etwas ausgeklügelter wären, aber man kann den Blattschutz mit einem kleinen Makro sehr leicht und relativ schnell aushebeln.

Eine Videoanleitung dazu habe ich bei Youtube gefunden und spare mir daher an dieser Stelle die weiteren schriftlichen Ausführungen und verweise einfach auf das Tutorial.

Und hier noch der benötigte Makro-Code, einfach als Modul in dem Dokument speichern, dessen Blattschutz man entfernen möchte, und anschließend auf dem Blatt ausführen.

Sub Blattschutz_Entfernen()
  On Error Resume Next
  For i = 65 To 66
   For j = 65 To 66
    For k = 65 To 66
     For l = 65 To 66
      For m = 65 To 66
       For n = 65 To 66
        For o = 65 To 66
         For p = 65 To 66
          For q = 65 To 66
           For r = 65 To 66
            For s = 65 To 66
             For t = 32 To 126

ActiveSheet.Unprotect Chr(i) & Chr(j) & Chr(k) & Chr(l) & Chr(m) & _
Chr(n) & Chr(o) & Chr(p) & Chr(q) & Chr(r) & Chr(s) & Chr(t)

             Next t
            Next s
           Next r
          Next q
         Next p
        Next o
       Next n
      Next m
     Next l
    Next k
   Next j
  Next i
  MsgBox "Der Blattschutz sollte jetzt deaktiviert sein."
End Sub

Funktioniert mit Excel 2003 ganz hervorragend, nach knappen 2 Minuten konnte ich das Dokument wieder vollständig nutzen und bearbeiten. Laut Video soll das Makro auch in Excel 2007 nutzbar sein.

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Petition zur Abschaffung der GEZ

Lange nichts mehr auf dieser Seite geschrieben, und der erste Beitrag nach langer Zeit ist nur der Hinweis auf eine aktuell laufende Petition. Macht aber nichts, für sowas ist ein Blog schließlich da.

Die Petition richtet sich gegen die GEZ, aber zur Abwechslung mal nicht gegen die neuen Zwangsgebühren je Haushalt, welche zwar schon seit einer gefühlten Ewigkeit angedroht wurden, aber erst seit ihrer tatsächlichen Einführung auch das nötige Maß an Aufmerksamkeit genießen… nein, hier geht es um die Abschaffung der GEZ selbst.

Vielleicht etwas drastsisch, ich gehe auch nicht davon aus, dass die Petition erfolg haben wird, ganz egal, wie viele Unterstützer sich finden lassen. Was nun aber nicht heißen soll, man sollte sich nicht eintragen, denn auch wenn der Sturz der verhassten GEZ höchst unwahrscheinlich ist, so könnte eine rege Beteiligung an der Petition dennoch positive Auswirkungen haben.

Denn es gibt ein paar nicht von der Hand zu weisende Argumente, die gegen die neue Regelung sprechen: Da nun aber jeder zahlen muss, egal ob ein Empfangsgerät vorhanden ist oder nicht, hat die GEZ enorme Mehreinnahmen. Zudem fallen die Gebühreneintreiber weg, wodurch Personalkosten eingespart werden. Aber dennoch hat sich an der Gebührenhöhe nichts geändert, obwohl diese locker hätte gesenkt werden können.

Ebenfalls sehr überzeugend finde ich persönlich das Argument, dass es keine 100+ öffentlich-rechtliche Sender benötigt. Ein bis drei (je Radio und TV) würden völlig ausreichen und die Kosten enorm reduzieren.

Dass man nicht zur Zahlung von Steuern… ähm, tschuldigung, Gebühren verdonnert werden sollte, wenn man sich bewusst gegen die Anschaffung entsprechender Geräte entschieden hat, sollte auch weiterhin normal sein.

Und so gibt es noch eine ganze Menge weiterer Punkte, die gegen die GEZ in ihrer jetzigen Form sprechen. Und daher auch mein Hinweis auf diese Petition. Zeigt denen da oben, dass die aktuelle Vorgehensweise nicht nur falsch ist, sondern auch von uns Bürgern und Betroffenen nicht tolleriert wird!

Und für all die Gegner dieser Petition: Ja, ich zahle die Rundfunkgebühren, und das nicht erst seit dem 01.01.2013. Ich habe nen Fernseher, ein Autoradio, Smartphone und PCs … und auch wenn das von der GEZ niemand für möglich hält, ich nutze eure Angebote nirgends.

Im Haus gibt es keinen Kabelanschluss, keine Sat-Schüssel und nicht mal ne alte Antenne auf dem Dach ist vorhanden, womit der Empfangsteil im Fernseher zu Elektroschrott verkommt. Der Fernseher wird nur via HDMI vom Notebook oder der Konsole versorgt.
Das Auto hat ne abgebrochene Antenne und bei der Anschaffung des Radios wurde extra drauf geachtet, dass man es mit MP3s von einem USB-Stick füttern kann. Der Grund? Im Radio läuft eh nichts nach meinem Geschmack, drum mach ich es auch nicht an. Es läuft ausschließlich Musik, die mir gefällt, ohne Werbung oder minutenlanges Moderator-Gelaber.
Mit PC und Smartphone gehe ich zwar selbstverständlich ins Internet, aber ganz sicher nicht, um mir einen Online-Stream anzusehen, den ich schon via normalen TV-Empfang nicht eingeschaltet hätte. Und die Webauftritte schaue ich mir selbstverständlich auch nicht an, da gibt es ganz andere gute Quellen für aktuelle Themen 😉

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Calibre trotz PAC Proxy voll nutzen

Heute kommt endlich mein Kindle, und in weiser Vorahnung habe ich rechtzeitig begonnen, mich schon mal ein wenig mit Calibre anzufreunden. Das Programm hat schon vor der Installation dadurch gepunktet, dass es als Portable Version verfügbar ist. Also gleich mal rauf damit auf die externe Festplatte.

Aber fast ebenso schnell stieß ich auch schon auf die ersten Hürden. Daheim läuft alles reibungslos, aber tagsüber kann ich wenn überhaupt nur über einen Proxy-Server auf das Internet zugreifen. Calibre kann zwar den Default-Proxy aus den IE-Einstellungen herauslesen, das funkioniert aber nur, wenn der Proxy dort als HTTP-Proxy fest eingetragen ist. In meinem Fall wird aber eine recht umfangreiche PAC-Datei zur Konfiguration eingelesen, und damit kommt Calibre nicht klar. Ergebnis: gar kein Inet-Zugriff mit dem Programm.

Zur Lösung: Zuerst öffnet man eine oder besser gleich 2 oder 3 beliebige Webseiten im Browser. Anschließend öffnet man die Kommandozeile (Start => Ausführen => cmd) und startet dort das Programm netstat. In den Ergebnissen sucht man nun nach einem großen, zusammenhängenden Block von TCP-Verbindungen, die alle an die gleiche Remoteadresse gestellt wurden und im Status wartend oder hergestellt stehen.

Nun öffnet man die Systemeigenschaften (Rechten Mausklick auf Arbeitsplatz und dann Eigenschaften oder Start => Einstellungen => Systemsteuerung => System), wechselt dort auf den Reiter Erweitert und wählt den Button Umgebungsvariablen.

Nun legt man eine neue Benutzervariable an. Als Name trägt man http_Proxy ein, und als Wert den zuvor mit netstat ermittelten Server mit vorangestelltem http://

Fertig. Startet man nun Calibre, hat man vollständigen Internetzugriff und kann alle Funktionen wie gewohnt nutzen. Und das beste an der ganzen Geschichte, man benötigt noch nicht einmal Admin-Rechte dafür, man kann diese Vorgehensweise also auf jedem Rechner selbst vornehmen.

Sollte der Zugriff irgendwann mal nicht mehr funktionieren, ist der Server evtl. aus der PAC-Datei geflogen und ein anderer aktiv. In dem Fall wieder mit netstat den neuen Proxy ermitteln und den Eintrag bei den Umgebungsvariablen anpassen.

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Excel – Inhalte als Plain Text einfügen

Wer oft mit Excel arbeitet, dürfte das folgende Problem nur zu gut kennen. Man kopiert Daten aus der einen Tabelle, fügt sie in der nächsten ein und siehe da, die Formatierung ist hinüber. Also entweder manuell nachbessern oder aber Bearbeiten => Inhalte einfügen… verwenden.

Dieses Fenster erscheint, wenn man innerhalb von Excel Daten kopiert. Bei mir kommt das täglich beruflich vor. Und da es sehr nervig sein kann, sich jedes mal durch das Menü zu klicken, hab ich mir die Funktion Werte einfügen auf die Symbolleiste gezogen.

Mit dieser kleinen Anpassung kann man schon ein gutes Stück schneller arbeiten. Aber was tun, wenn Daten von einer externen Anwendung in Excel eingefügt werden sollten, beispielsweise ein Link aus dem Browser. Werte einfügen funktioniert in diesem Fall nicht. Also erstmal wieder Bearbeiten => Inhalte einfügen…

Excel blendet ein völlig anderes Menü auf, sobald die Zwischenablage Daten enthält, die nicht aus einer Excel-Tabelle stammen. Leider gibt es für diesen Fall keine vorgefertigte Funktion, die man sich einfach so auf die Symbolleiste legen kann. Aber hier kann man mit einem Makro Abhilfe schaffen. Und da man diese Funktion ständig brauchen kann, wird sie auch gleich gloabl verfügbar gemacht.

Es wird also in der PERSONAL.XLS ein Modul angelegt und darin folgender Makro-Code gespeichert:

Sub AlsTextEinfuegen()
   ActiveSheet.PasteSpecial Format:="Text", Link:=False, DisplayAsIcon:=False
End Sub

Das war es im Grunde auch schon. Das Makro macht genau das selbe, was man vorher manuell erledigt hat. Es fügt beliebige Inhalte aus der Zwischenablage als reinen Text ein. Jetzt kann man dem Makro wahlweise eine Tastenkombination zuweisen oder es auf die Symbolleiste legen. Ich habe letzteres gemacht.

Das Symbol hab ich gleich neben Werte einfügen abgelegt, somit sind beide immer schnell zu erreichen. Solange der Anpassen-Modus noch aktiv ist, kann mit einem Rechtsklick auf das Symbol selbiges geändert werden und dem Symbol auch ein Makro zugewiesen werden.

Jetzt hat man 2 Buttons in der Symbolleiste, mit deren Hilfe man deutlich schneller und komfortabler Inhalte ohne Formatierung einfügen kann.

 
Btw… um in Word das gleiche Ergebnis zu erzielen, muss folgender Makro-Code genutzt werden:

Sub AlsTextEinfuegen()
    Selection.PasteAndFormat (wdFormatPlainText)
End Sub

Gespeichert wird das Makro in der Normal.dot, was der PERSONAL.XLS entspricht. Angelegt wird diese nach dem selben Schema, erstmal ein Dummy-Makro erstellen und dann wie oben beschrieben fortfahren.

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PERSONAL.XLS(B) – Die Excel Arbeitsmappes für globale Makros

Makros können einem das tägliche Arbeiten mit Excel ein gutes Stück vereinfachen. Einige Makros sind anwendungsspezifisch und daher nur in einer bestimmten Datei nutzbar, andere hingegen sind universell einsetzbar. Da liegt es Nahe, diese auch global für alle geöffneten Dateien verfügbar zu machen, ohne den Code in jede Datei kopieren zu müssen oder immer eine zusätzliche Datei geöffnet zu haben, die man ansonsten für die Arbeit gar nicht benötigt.

Für genau diesen Fall gibt es die PERSONAL.XLS (ab Office 2007 PERSONAL.XLSB). Sie wird automatisch im Hintergrund geladen, wenn Excel geöffnet wird. Somit gibt es zwar kein Fenster für diese Datei, durch das man auf die Arbeitsblätter zugreifen könnte, aber die Makros sind dennoch jederzeit aufrufbar.

Hinweis: Alle nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf Office 2003!

 
Anlegen der PERSONAL.XLS

Die Datei sollte durch Excel angelegt werden. Hierzu wird einfach ein beliebiges Dummy-Makro aufgezeichnet. Extras => Makro => Aufzeichnen…

Im Feld Makro speichern in: muss Persönliche Makroarbeitsmappe ausgewählt sein.

Anschließend eine beliebige Aktion aufzeichnen, beispielsweise das Einfärben einer Spalte und die Aufzeichnung beenden. Nun Excel beenden und die Sicherheitsabfrage mit Ja bestätigen.

Fertig. Nachdem Excel erneut geöffnet wurde, ist das Dummy-Makro jederzeit ausführbar.

 
Und nun ein sinnvolles Makro erstellen

Je komplexer ein Makro sein soll, umso geringer die Wahrscheinlichkeit, dass es sich mit dem Rekorder erstellen lässt. Also öffnet man mit ALT + F11 den VBA-Editor. In der linken Baumstruktur befindet sich ein Eintrag für die Datei PERSONAL.XLS. Dieser am besten als erstes einen ordentlichen Namen geben: Rechte Maustaste => Eigenschaften von … und dann unter Projektname die Beschriftung ändern.

Da bereits ein Dummy-Makro erzeugt wurde, hat Excel ein Modul angelegt, welches den Code des Makros enthält. Diesen kann man nun mit beliebigem eigenen Code ersetzen.

 
Speicherort herausfinden

Je nach verwendeter Office Version und Systemkonfiguration kann sich der Speicherort der PERSONAL.XLS unterscheiden. Es gibt aber einen schnellen Weg, dennoch an den Speicherpfad zu gelangen. Dazu öffnet man wieder den VBA-Editor.

  1. Excel öffnen
  2. Mit ALT + F11 den VBA Editor öffnen
  3. Mit STRG + G den Direktbereich öffnen
  4. Mit STRG + A den gesamten Inhalt des Direktbereich markieren
  5. ?Application.StartupPath eingeben
  6. Mit ENTER bestätigen

Jetzt bekommt man den Pfad der PERSONAL.XLS angezeigt. In meinem Fall ist das

D:\Dokumente und Einstellungen\Schmidt.M\Anwendungsdaten\Microsoft\Excel\XLSTART

oder kurz und universell nutzbar

%APPDATA%\Microsoft\Excel\XLSTART
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Raspberry Pi – Wann geht es weiter?

Nun war es ja einige Wochen ruhig hier, und das, obwohl ich es im voraus gar nicht abwarten konnte, die kleine Platine endlich in Händen zu halten. Aber wie es nunmal so ist mit dem Schicksal, dem Timing oder den unerwartet kommenden (sprich langfristig geplanten) Dingen: Sie werfen dann doch wieder jeden Plan über den Haufen ^^

Der Raspberry Pi liegt seit seiner Ankunft sicher verpackt in einem Karton, einem von vielen, denn zwischendurch stand ein Umzug an, bei 2 weiteren wurde geholfen und dann gab es tatsächlich auch noch hin und wieder ein wenig gutes Wetter. Ich weiß, das ist kaum vorstellbar, bei diesem Qualitätssommer, aber ich habe die Sonne gesehen, es gibt sie also nachweißlich noch 😀

Egal, so langsam kehrt Ruhe ein, die neue Wohnung ist mehr oder minder fertig eingerichtet, nahezu alle Möbel stehen bzw. hängen dort, wo man sie haben will, also sollte sich demnächst auch wieder etwas Zeit finden lassen, um sich den kleinen Dingen zuzuwenden ^^

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Ouya – Die Android Konsole für kleines Geld

Das Thema ist inzwischen ein paar Wochen alt und auf nahezu allen Tech-Kanälen wurde mittlerweile darüber berichtet. Kein Wunder, ist es doch eines der erfolgreichsten, wenn nicht sogar das erfolgreichste Kickstarter-Projekt überhaupt. $950,000 waren das erklärte Finanzierungsziel, derzeit steht der Spendenzähler bei stolzen $7,571,069. Die Entwickler haben also mal eben die 8-fache Summe einstreichen können und dürfen sich gleichzeitig über knappe 50000 Vorbesteller freuen.

Grundsätzlich finde ich das Projekt sehr interessant. Die Hardwareausstattung fällt um einiges üppiger aus als beim Raspberry Pi, mit knappen 100€ Anschaffungspreis liegt das ganze auch im absolut erträglichem Rahmen und die Ankündigung, dass die Konsole sehr leicht zu Rooten sein soll, rundet den guten Ersteindruck ab.

Man hat auch schon starke Partner an Board geholt, um den Erfolg von Ouya zu sichern. Die mit Abstand wichtigste Nachricht ist mit Sicherheit für viele, dass XBMC portiert wird. Nicht weniger spannend finde ich die Kooperation mit OnLive. Weniger bemerkenswert finde ich hingegen, dass man inzwischen schon “exklusive Titel” benennen kann…

OnLive ist meine persönliche, große Hoffnung. Vorausgesetzt, der Dienst startet hier in Deutschland irgendwann mal. Denn auch wenn ich in den meisten Wirtschaftsbereichen voll und ganz der Meinung bin, dass Vielfalt und Konkurrenz das Geschäft belebt, sehe ich das bei Spieleplattformen ganz anders. Die Hardwareentwickler werden von der Unterhaltungsindustrie ohnehin dazu getrieben, immer neuere und schnellere Geräte auf den Markt zu bringen, da ist Konkurrenz nicht die treibende Kraft. Und jetzt gesellt sich also noch ein weiterer Hersteller hinzu. 🙁

Warum mich das stört? Da kann ich nur das bereits genutzte Schlagwort Exklusiv-Spiele erneut vorbringen. Oft handelt es sich bei diesen auch gleich um so ziemlich das beste, was die Plattform zu bieten hat. Man würde es auch unheimlich gerne konsumieren, aber wer hat schon Lust, sich jede aktuelle Hardware zu kaufen. Naja, Lust vielleicht schon, das nötige Kleingeld ist wohl eher das Problem. Und da käme OnLive grade recht, denn dadurch würde man in den Genuss aller Systeme kommen und gleichzeitig auch noch künftige Ausgaben in neuere Hardware überflüssig machen. Aber das wiederum wäre nicht gut für die Hersteller, denn dann gibts sinkende Absatzzahlen und somit weniger Anreiz für die Kreativbranche, die Hardware zu berücksichtigen…ach, alles ein Teufelskreis. ^^

Obendrein sehe ich auf die Spieler ein ganz anderes, noch viel gewichtigeres Problem zukommen. Ouya schlägt die Brücke zwischen mobiler Kurzunterhaltung und der klassischen Wohnzimmerunterhaltung, bei der ganz andere Maßstäbe gelten. Daheim hat man Zeit, da kann und sollte ein Spiel gern mindestens über 20 Stunden Spielzeit beanspruchen, auch längere Passagen ohne Speichermöglichkeit sind dort leicht zu bewältigen. Die Mobile-Games hingegen sind meist inhaltlich sehr kurz gestaltet, setzen oft auf Endloswiederholung statt fortlaufende Story und speichern quasi durchgehend, damit man jederzeit das Handy wegstecken kann. Über die preislichen Unterschiede brauch man gar nicht reden, 0,79€ vs 60,00€, auch da bewegt man sich in ganz unterschiedlichen Welten.

Aber nun soll beides im Wohnzimmer vereint werden. Ich bin mir nicht sicher, ob der klassische Spielemarkt dies übersteht, denn auch ohne den Konkurrenzdruck durch die Mobile-Games hat die inhaltliche Qualität vieler Spiele in den letzten Jahren schon sehr zu Gunsten besserer Grafik leiden müssen. Auch die Spielerschaft scheint über die Jahre dümmer geworden zu sein, sonst müssten aktuelle Spiele nicht immer leichter werden, immer mehr visuelle Hilfen anbieten und ein dichtes Netz an Speicherpunkten bieten. Es ist jetzt schon schwer genug, gute erzählte und fordernde Spiele zu finden, Ouya wird die Situation leider kaum verbessern.

Wie es letztlich kommen wird, muss sich allerdings noch zeigen. Wer bisher kein Android-Nutzer ist, wird durch Ouya nicht schlagartig bekehrt und Apple wäre schön blöd, wenn sie für die unzähligen IOS-Spiele keine ähnliche Möglichkeit schaffen würden.

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